Diktator des Monates: Mai, 2003:

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Muhammad Zia-ul-Haq

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Die Tatsachen

Name: Muhammad Zia-ul-Haq
Land: Pakistan
Geburtstag: 12 August 1924
Gestorben: 17 August 1988
Daten seiner Regierung: 1977-1988
Wie er an die Macht gekommen ist: Militärputsch, dann gewählt von 95% Mehrheit
Gattung: militärischer Diktator
Kernwaffen: nein
Größte Leistungen: trotz seiner Unpopulärität verschob er mehrmals die Generalwahl und somit blieb er an der Macht

Bewertung (hier befinden sich die Erklärungen)  

Charisma/ Popularität: 2
Gefahrfaktor (Außenpolitik): 2
Unterdrückungsbewertung: 2
Anzahl seiner Opfer: 2
Regierungsdauer: 4
Wirtschaftsangelegenheiten: 2
Infamiefaktor: 2
Staatsmannfaktor: 2
Extremismus: 2
Progressivität: 2
Gesamtbewertung (50 max): 22

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Biographie

General Muhammad Zia-ul-Haq (12 August, 1924 - August 17, 1988) regierte Pakistan zwischen 1977 und 1988. Zia-ul-Haq war der dritte Staatschef in der Geschichte von Pakistan, das Kriegsrecht auszurufen, und somit die zivilistische Führung des Landes zu beenden.

Zia-ul-Haq wurde im Jahre 1924 in Jalunder geboren; er war der zweite Sohn eines Lehrers namans Mohammed Akram. Seine Schulausbildung fand in Simla und anschließend in Delhi statt. Im Jahre 1943 war er in der britischen Armee im Zweiten Weltkrieg. Als Pakistan für unabhängig von Indien erklärt wurde, trat in die pakistanische Armee als Major ein. Zwischen 1962 und 1964 wurde er in den Vereinigten Staaten ausgebildet, und danach wurde er zwischen 1967 und 1970 in Jordan stationiert, um jordanische Soldaden auszubilden. Am 01 April, 1976 wurde Zia-ul-Haq von Bundeskanzler Zulfiqar Ali Bhutto als Stabchef der Armee befördert.

Am 05 Juli 1977, führte Zia-ul-Haq einen Militärputsch gegen Bhuttos Regierung aus, und rief sofort das Kriegsrecht aus. Er versprach, eine Generalwahl innerhalb drei Monate zu veranstalten. Bhutto wurde eventuell freigesprochen, aber angeblich blieb noch populär genug in Pakistan, daß es möglich war, daß er die versprochene Volksabstimmung gewinnen würde. Demzufolge verschob Zia-ul-Haq die Generalwahl und leitete kriminelle Verfahren gegen die Bhutto-Führung (die PPP) ein. Bhutto wurde verurteilt und am 06 April erhängt.

In den 80er, entschied sich Zia-ul-Haq, eine Generalwahl doch zu veranstalten, doch die Volksabstimmung, die im Dezember 1984 erfolgte, war kontroversiell, weil vermeintlich eine Stimme für die Annahme der islamische Religion in Pakistan auch eine Stimme für Zia-ul-Haq bedeutete. Zia-ul-Haq gewann die Wahl mit einer 95% Mehrheit und war Präsident von Pakistan für weitere fünf Jahre.

Früh in 1988, sprach sich Gerüchte in Pakistan herum, daß es Streitigkeiten zwischen Präsidenten Zia-ul-Haq und dem damaligen Bundeskanzler gab. Der Präsident, der nun acht Jahre in seinem Amt verwaltete, war laut diesen Gerüchten unwillig, die Macht zu teilen. Am 29 Mai, 1988 wurde die Legislatur aufgelöst, und der Kanzler war entlassen, dem Artikel 58(2)b der neuen Bundesverfassung gemäß.

Nach elf Jahren an der Macht, versprach Zia-ul-Haq nochmals, innerhalb 90 Tage eine neue Generalwahl zu veranstalten, doch zu dieser Zeit war seine Populärität auf einem neuen Tiefpunkt gesunken. Die Generalwahl wurde verschoben, doch ehe die neue Wahl stattfand, starb Zia-ul-Haq am 17 August 1988 in einem Flugzeugabsturz. Es wird bestritten, ob dieser Absturz ein schlicher Unfall war, und es wird von einigen geglaubt, daß entweder die USA oder die UdSSR Teilnahme daran hatte. Jedoch gibt es keinen Beleg, um diese Annahmen zu bestätigen.

Dieser Artikel stammt von www.wikipedia.de :

Quellentext: http://en.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Zia_ul-Haq

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