Diktator des Monates: Juni 2003:

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Levon Ter-Petrosyan

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Die Tatsachen

Name: Levon Ter-Petrosyan
Land: Armenien
Geburtstag: 09 Januar, 1945
Gestorben: lebt noch
Daten seiner Regierung: 16 Oktober 1991-Februar 1998
Wie er an die Macht gekommen ist: gewählt
Gattung: Autokrat
Kernwaffen: nein
Größte Leistungen: Führte einen Krieg gegen Aserbaidschan finanziert durch die  Stromversorgung seines Landes- somit ließ das Land buchstäblich in Dunkelheit

Bewertung (hier befinden sich die Erklärungen)  

Charisma/ Popularität: 3
Gefahrfaktor (Außenpolitik): 2,33
Unterdrückungsbewertung: 2,67
Anzahl seiner Opfer: 1
Regierungsdauer: 3
Wirtschaftsangelegenheiten: 1,33
Infamiefaktor: 2,33
Staatsmannfaktor: 2
Extremismus: 2,83
Progressivität: 2,67
Gesamtbewertung (50 max): 23,17

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Biographie

Levon Ter-Petrosyan wurde am 16 Oktober 1991 zum ersten Präsidenten von Armenien gewählt; er gewann wieder die Generalwahl am 22 September, 1996 und regierte bis zu seinem Rücktritt im Februar, 1998.

Levon Ter-Petrosyan wurde am 09 Januar, 1945, in Aleppo, Syrien geboren; er wanderte nach Armenien im Jahre 1946 aus. In 1968 Ter-Petrosyan war er Abschlußgänger in Oststudien von Jerevan Staatsuniversität. Danach wurde er Magister in 1972 von der Universität in Leningrad; den Titel Doktor errang er im Jahre 1987. Er arbeitete als Forscher in dem armenischen Literarinstitut (Matenadaran) von 1972-1978, und war Wissenschaftssekretär in Matenadaran zwischen 1978-1985. Seit 1985 arbeitet Ter-Petrosyan bei Matenadaran als Hauptforscher.

Er ist Schriftsteller von mehr als siebzig wissenschaftliche Zeitschriften auf Armenisch, Französisch und Russisch. Er ist auch Mitglied der "Armenischen Schriftstellerzunft", der "Französisch-Asiatisch Anstalt", der "Mkhitarianischen Akademie Venedigs" und Honorardoktor in der Universität von La Verne.

Seine Karriere der Politik fing in den 1960er an. Im Februar 1988, führte er das Komitee Matenadarans "Karabakh" an. Im Mai, 1988, beteiligte er an das armenische Komitee der Karabakhbewegung. Demzufolge wurde er verhaftet und blieb unter Hausarrest von 10 Dezember 1988 bis 31 Mai, 1989 mit anderen Mitgliedern des Komitees.

Im Jahre 1989 wurde Ter-Petrosyan zum Anführer der armenischen Nationalbewegung gewählt, anschließend wurde er zum Vorstandschef dieser Organisation genannt.

Am 27 August, 1989 wurde er zum Unterchef der sowjetischen Republik von Armenien genannt, und am 04 August wurde er zum Vorstand der armenischen Republik befördert.

Am 16 Oktober, 1991 wurde er zum ersten Präsidenten der armenischen Republik gewählt, und am 22 September wurde er wiedergewählt. Seine Popularität verfiel im Laufe seiner Regierung, als er armenischen Strom an Georgien verkauft hatte, um den Krieg gegen Aserbaidschan zu finanzieren- demzufolge hatte Armenien nur Stromversorgung für 4 Stunden am Tage. Diese Maßnahmen hielt die Armee damals für nötig, doch viele in der Bevölkerung waren darüber erbost.

Er war auch unpopulär, weil er die Oppositionspartei verboten hat (die ARF oder Armenische Revolutionsföderation (Dashnaktsutiune), die Führung jener Partei einsperren lasen, und die größte Zeitung des Landes geschlossen.

Im Februar 1998 wurde er zum Rücktritt gezwungen, weil er billigte, Aserbaidschan zusätzliche Kriegskonzessionen zu erlauben, infolge der Resolution des Nagorno-Karabakh Konflikts. Ter-Petrosyans Ratgeber, führte von dem damals Bundeskanzler Kocharyan, lehnten die Friedensbedingungen ab, die internationale Friedensvermittler im September 1997 vorgeschlagen haben. Diese Bedingungen, die von Ter-Petrosyan und Aserbaidschan angenommen wurden, hätten den Konflikt etappenweise gelöst, und hätte die Lösung der Karabakhfrage verschoben.

Laut diesem Abkommen, würde Armenien die meisten aserbaidschanischen Territorien in der Karabakh-Gegend an Aserbaidschan zurückgegeben haben, und demzufolge wären aserbaidschanische und türkische Blockaden von Armenien aufgehoben.

Seit seinem Rücktritt im Februar 1998, erscheint Ter-Petrosyan kaum in der Öffentlichkeit.

Quellen:

http://www.president.am/library/eng/?task=43

http://www.arf.am/English/history/004history.htm