Diktator des Monates: September 2004:

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Mohammad Reza Pahlavi

                 

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Die Tatsachen

Name: Mohammad Reza Pahlavi
Land: Iran
Geburtstag: 26 Oktober, 1919
Gestorben: 27 Juli, 1980

Daten seiner Regierung: 1941 - 1979
Wie er an die Macht gekommen ist: Geerbt
Gattung: Kaiser/ König
Kernwaffen: nein
Größte Leistungen: Berühmt für die "Weiße Revolution"; Verteidiger des nahen Ostens

Bewertung (hier befinden sich die Erklärungen)

Charisma/ Popularität: 2,83
Gefahrfaktor (Außenpolitik): 1,67
Unterdrückungsbewertung: 3,33
Anzahl seiner Opfer: 3,17
Regierungsdauer
: 5
Wirtschaftsangelegenheiten: 3,67
Infamiefaktor
: 3,33
Staatsmann Faktor: 4
Extremismus: 3,17
Progressivität: 3,67
Gesamtbewertung (50 maximal): 33,83

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Zusammenfassung

Mohammad Reza Pahlavi (* 26. Oktober 1919; † 17. Juli 1980) war Schah von Persien und letzter Herrscher auf dem Pfauenthron

Anfänge

Im Schweizer Internat Le Rosey erzogen, 1936 nach Persien zurückgekehrt, tritt er 1938 in die persische Armee ein.

Nach der erzwungenen Abdankung seines Vaters Reza Schah wurde Mohammad Reza 1941 zum Schah des Iran, der zweite König der Pahlavi-Dynastie, ernannt. In der Anfangszeit seiner Regentschaft gewann der junge Shah eine große Popularität durch die erfolgreiche Zurückdrängung der Sowjets aus den Nordprovinzen des Iran (Adhirbayjan). Mohammad Reza Schah versuchte im Gegensatz zu seinem Vater einen Kompromißkurs mit den Geistlichen des Landes zu fahren, z.B. indem er das von seinem Vater erlassene Schleierverbot abmilderte bzw. den Schleier tolerierte. Auch folgte er den Vorstellungen der islamischen Geistlichen bezüglich der Verfolgung der religiösen Minderheiten, wie z.B. den Bahá'í im Iran.

Erste Konflikte

Die zunehmende Öffnung des Landes führte zu der Entstehung einer nationalen Bewegung, die in die Regierung Mohammad Mosaddeq 1951-53 mündete. Sie zwang den Schah ins erste Exil. Jedoch mit Hilfe der islamischen Geistlichkeit und der Armee sowie der US-Regierung und der CIA wurde die Regierung gestürzt und der Schah konnte wieder zurückkehren. In der nachfolgenden Zeit herrschte der Schah mit Sondergesetzen und unterdrückte die neuen nationalen Parteien und Bewegungen. Die Interessen der US-Regierung waren neben dem Öl die Angst vor der kommunistischen Infiltration des Iran. 1953-1957 folgte die Militärdiktatur des Schah. In dieser Zeit wurden Anhänger der neuen nationale Bewegungen und Parteien wie die Tudeh-Partei verhaftet und teilweise hingerichtet.

Wirtschaftsprogramme

1963 setzte der Shah ein Programm, die "Weiße Revolution", zur Umverteilung des Landes der Großgrundbesitzer mittels eines Referendums durch. Dieses Programm muß im nachinein als gescheitert angesehen werden. Zwar erschuf das Programm eine breitere Mittelschicht, jedoch konnte es die Extreme von Reich und Arm nicht ausgleichen. Die Ölindustrie wurde unter dem Schah verstaatlicht.

Militärische Aufrüstung

Der Schah hatte die Vorstellung, Iran zur vorherrschenden Militärmacht im Vorderasien aufzubauen und setzte die Gelder aus dem Öl verstärkt für dieses Ziel ein. Dadurch wurden die Bindungen an die Vereinigten Staaten enger. Beispielsweise wurde der Aufbau der Streitkräfte größtenteils durch amerikanische Militärberater durchgeführt.

Innere Widerstände

Im Inneren wurde die Säkularisierung des Rechts (z.B. gleiche Rechte für Frauen und Männer) und die Trennung von Staat und Religion mittels diktatorischer Gewalt und Geheimdienst (Savak) angestrebt. Diese Entwicklung wurde letztendlich in der islamischen Revolution 1979 aufgehoben. Der Schah versuchte eine weitreichende Trennung von Staat und Religion durch die Einführung des neuen Kalenders (1976), der als Anfangspunkt der Zeitrechnung nicht die Offenbarung Muhammads, sondern die Krönung des persischen Königs Kyros hatte. Ein weiterer Fehler seiner Politik war die unkritische Übernahme euro-amerikanischer Kultur, vor allem im den großen Städten. Zu den dauerhaften Leistungen der Schah muß die Stärkung der Zentralregierung, der Ansiedlung von Industrie und Schaffung einer modernen Infrastruktur gerechnet werden.

Ende

Der Schah versuchte im letzten Jahr seiner Regentschaft 1978 durch Auswechseln der Premierminister und zum Schluß durch die Einsetzung des Sozialdemokraten Shahpur Bakhtiyar seine Regentschaft noch zu retten, kam jedoch aus dem zweiten Exil nicht mehr ins Land zurück. Nach einer Odyssey durch Ägypten, Bahamas und Mexiko verstarb er in Kairo an Folgen einer Bluterkrankung. 

Dieser Artikel stammt von www.wikipedia.de :

http://de.wikipedia.org/wiki/Mohammad_Reza_Pahlavi

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