Diktator des Monates: März 2005

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Teodoro Obiang Nguema Mbasogo

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Die Tatsachen

Name: Teodoro Obiang Nguema Mbasogo
Land: Äquatorialguinea
Geburtstag: 05 Juni 1942
Gestorben: lebt noch
Daten seiner Regierung: 10 Oktober 1979- aktuell
Wie er an die Macht gekommen ist: Militärputsch
Gattung: Diktator
Kernwaffen: nein
Größte Leistungen: Diktator in Äquatorialguinea seit 25 Jahren, der viele Putschversuche überlebt hat. Unlängst in den Nachrichten wegen eines Streits mit der US Regierung für ihre angeblichen Teilnahme des letzten Putschversuches. Nun eine heikele Angelegenheit nachdem große Öl- und Erdgasquellen im Lande gefunden waren.

Bewertung (hier befinden sich die Erklärungen)  

Charisma/ Popularität: 2,83
Gefahrfaktor (Außenpolitik): 1
Unterdrückungsbewertung: 4
Anzahl seiner Opfer: 1,33
Regierungsdauer: 5
Wirtschaftsangelegenheiten: 3,33
Infamiefaktor: 2,67
Staatsmannfaktor: 1,33
Extremismus: 3,67
Progressivität: 1,67
Gesamtbewertung (50 max): 26,83

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Biographie

Teodoro Obiang Nguema Mbasogo ist Staatschef von Äquatorialguinea seit 1979.

Frühes Leben

Teodoro Obiang Nguema Mbasogo war am 05 Juni 1942 in dem Akoakam-Esangui Bezirk von Mongomo; er war der dritte von zehn Brudern von seinem Vater Nguema Eneme Obama und seiner Mutter Mbasogo Ngui.

Er fing seine Schulausbildung an in der Schule von Mongomo in 1950. Später zeichnete sich aus als hervorragender Schüler und wurde deshalb wurde er Sonderschüler in der Gruppe der Scholaren der "Cardenal Cistnero" von Ebibeyin in 1958. In dem selben Jahr trat er in die Missionsschule der Priester von "Claretrados de Bata" und wurde katholisch getauft.

Im Juni wurde er Kadett in die Bezirksgarde und am 15 September 1963 trat er in die General Francisco Franco Militarakademie in Sargasso Spanien. Er beendete sein Studium dort in 1965 als Spezialisten in Militärfahrzeugen. Am 05 Juli wurde er Leutnant in der Bezirksgarde von Äquatorialguinea und im Laufe der nächsten Jahre leistete er Dienste in verschiedenen Divisionen der Armee. Am 20 November 1969 wurde er befördert auf Leutnant der Nationalverteidigungsarmee; zwei Wochen später war er verantwortlich dafür, alle Truppen der Malaboregion der Armee zu befehligen.

Aufstieg an die Macht

Am 08 Juli 1970 wurde er zum Generalmanager der Planung und Einkäufe des Verteidigungsministeriums und am 19 April 1971 wurde er zum Hauptmann befördert, infolge seiner Rolle, den Putschversuch gegen seinen Onkel und damaligen Staatschef Francisco Macías Nguema zum Scheitern zu bringen. Somit wurde seine Karriere angespornt und in den folgenden Jahren bezog er verschiedene Rollen in der Regierung, die ständig an Prominenz stiegen.

Am 23 Dezember 1975 wurde er zum Kommandant der Armee von Äquatorialguinea befördert. Am 21 Juni 1976 wurde er zum Sekretärgeneral der Armee ernannt und in 1979 wurde er wieder befördert zum Vize-Minister der Kriegsmächte und zugleich Leutnant-Oberst

Die Regime von Francisco Macías Nguema war äußerst brutal und wurde oft von Menschenrechtgruppen getadelt; vermeintlich war die Regierung so brutal, daß ein Drittel der Bevölkerung das Land als Flüchtlinge verließ. Demzufolge ist es nicht besonders verwunderlich, daß Unruhe unter der Bevölkerung wuchs und die Verhältnisse gewißermaßen reif für einen Militärputsch waren. Am 03 August 1979 gelang es in der Tat einem Militärputsch, von Obiang geführt, Nguema aus seinem Amt zu vertreiben; kurz danach wurde er ermordet. Am 18 August wurde Obiang von dem Hauptmilitärrat des Landes zum Präsidenten der Republik ernannt. Er wurde vereidet am 10 Oktober 1979. Am 31 Januar wurde er zum Oberst befördert.

Seine Regierung

Zum Zeitpunkt seines Putsches glaubte und hoffte man, daß sich die Situation im Lande deutlich verbessern müsse, wenn Nguema weg sei, und am Anfang ließ Obiang alle politische Gefangenen der Nguemaregime frei, und eine neue Bundesverfassung wurde verfaßt und durch eine 95,38-prozentige Mehrheit durch Volksabstimmung angenommen.

Im Jahre 1987 die (Partido Democratido von Equatorial Guinea) or PDGE wurde geschaffen und bleibt seitdem an der Macht. Seit Obiang sich die Herrschung des Landes an sich ergriff, gab es zahlreiche gescheiterte Putschversuche und Mordattentaten gegen Obiang, doch in den letzten zwei Wahlkämpfen (in 1998 und 2002) gewann Obiang doch mit mehr als 97% der Stimmen. Obschon Äquatorialguinea im Namen eine Demokratie ist, Gegner der Regierung behaupten, diese Wahlkämpfe seien nur zum Schein unf nicht legitim.

Doch das Gefolge von Obiang scheint in der Öffentlichkeit eifrig zu sein, und wenn we öffentlich auftritt, schreien buchstäblich seine Unterstützer Lobworte. Da es Rollstühle manchmal verschenkt an Parteidemonstrationen, ist er wohl populär unter vielen in seinem Land. Trotzdem, hinter den Kulissen ist die Geschichte etwas anderes, und es wird behauptet, Obiangs Regime übt Folter, Terrortaktik und politische Mordattentaten gegen seine Opposition aus. Amnesty International und andere Menschenrechtengruppen berichten brutale Vorstöße gegen Menschenrechte, Folter von politischen Gefangenen, ungültige und unfaire Gerichtsprozesse und furchtbare Verhaltnisse in den Gefängnissen. Seine Opposition behaupten ebenfalls, daß die nun-zahlreiche Putschversuche nur zum Schein waren, damit Obiang Grund hätte, seine Gegner anzugreifen. Seine Kontrolle über den Medien im Lande sollte absolut sein, und weiterhin wird er kritisiert für Nepotismus, da viele Familienmitglieder wichtige Posten in der Regierung haben.

Im März 2004, versagte noch ein Putschversuch gegen Obiang, nachdem ein Flugzeug, das in den USA gekauft worden ist, in Harare angehalten und beschlagnahmt wurde. Die simbabweanische Regierung behaupteten, die Passagieren des Flugzeugs waren angeheurte Söldner von Angola, Namibia, Südafrika, Simbabwe und dem Kongo, doch die Flugzeuginhaber sagte, die seien Berator, die zum Kongo fliegen wollten.

Obiang beharrt sich darauf, daß dieser Komplott von den USA, dem UK, und Spanien organisiert wurde, doch obwohl es nun Beleg gibt, die amerikanische Aufklärungsorganisationen Kenntnisse darüber hatten, ihre unmittelbare Teilnahme kann nicht bewiesen werden. Nichtsdestotrotz war Obiang ziemlich erbost, daß die Amerikaner ihn nicht davor warnen wollten.

Wirtschaft

Also, Obiang die Führung des Landes übernahm nach Nguema, war die Wirtschaft ruiniert. Während der ersten Paar Jahre verbesserte sich die Lage, doch bis in den frühen Neunzigern hinein, war das Land auf Kakaoausführung abhängig. In 1993 hatte die IMF Hilfe an Äquatorialguinea eingestallt, aufgrund Korruptions und unverantwortlichen Umgangs mit Gelde.

Doch eine unerwartete Fügung des Schicksals änderte sich alles für Äquatorialguinea, und zwar für immer. Im Jahre 1996, fand der Großkonzern Mobil (jetzt ExxonMobil) einen reichen Ölfund in dem Lande, und in 2004 produzierte das Land ungefähr 185,000 Fässer Öl pro Tag. Nicht überraschender Weise boomte die Wirtschaft und das Wirtschaftswachstum steht nun bei 20% pro Jahr.

Doch nicht nur Öl wurde gefunden in Äquatorialguinea, sondern auch Erdgas, und die in den USA basierte Firma Marathon baut derzeit eine Erdgasraffanerie. Beides verliehen dem Lande eine strategische Wichtigkeit für US-Interesse, und manche behaupten sogar, das Land ist das nächte Kuwait.

Der Gott von Guinea

Obiang ist ein Anolomie des Widersprechens, und Meinungen nach ihm sind völlig unterschiedlich.

Im Juli 2003 wurde von dem Staatsradiosender kundgetan, daß Obiang nun der Gott von Äquatorialguinea sei und von nun an genieße er das Recht, "zu töten ohne sich rechtfertigen und ohne in die Hölle zu kommen". Trotz seines Rufs als brutaler Staatschef, der mit einer eisenen Hand regiert, in Person ist er ein sehr ruhiger Mann, der völlig in Kontrolle seiner Emotionen ist und äußert geduldig. In amtlichen Erscheinungen kleidet er sich in schlichten und dunklen Anzügen, und auf Parteidemonstrationen gibt er sich salopp und lässig an, mit Babsballmütze aufgesetzt und immer in Parteifarben. Ihm scheint es auch völlig egal zu sein, wie internatione Meinungen von sich sind, zumindest außerhalb seinen Grenzen.

Originalartikel wurde von www.dictatorofthemonth.com  geschrieben

Quellen:

http://allafrica.com/stories/200403120710.html http://www.guardian.co.uk/equatorialguinea/story/0,15013,1313672,00.html http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/africa/3516588.stm www.ceiba-guinea-ecuatorial.org/guineefr/fpr_presentation.htm