Diktator des Monates: Dezember 2001![]()
| Francisco
Macias Nguema
Die Tatsachen Name: Francisco
Macias Nguema |
Biographie
Francisco Macias Nguema wurde in 1924 in Nsegayong, Rìo Muni geboren mit dem Namen Macías Nguema Biyogo Masie. Relativ wenig ist bekannt über seine Kindheit. Hintergrund von der Geschichte von Äquatorialguinea Im Jahre 1959, den Territorien vom Golf von Guniea, damals unter spanischer Führung, wurde Rechte zugesprochen, einem Kanton von Spanien gemäß. Damals regierte im Kanton Gouvernorgeneral, der für das Militär sowie die Zivildienste verantwortlich war; das Territorium genoß auch Vertretung in dem spanischen Parliament. In 1963 veränderte sich amtlich der Name auf Äquatorialguniea und mehr Freiheit wurde von Spanien gewährt, dessen eingedenk, daß Spanien das Land nach wie vor besaß. Aufstieg an die Macht Nguema war jahrelang Zivilbeamte bei der spanischen Regierung in den 1950er und 1960er, und er verwaltete über etliche Ämter, die zunehmend wichtig wurden; er war Bürgermeister von Mongomo und Mitglied des Parliaments. In 1964 wurde er zum Vizepräsidenten im Lande gewählt, und sein Schicksal wurde gesiegelt in der Führung des Landes. Im Laufe der nächsten Jahre, infolge zunehmeneden Drucks von den UN und internationalen Organisationen, tat die spanische Regierung im März 1968 kund, dem Lande würde die Unabhängigkeit gewährt. Eine Bundesverfassung wurde verfaßt und am 11 August 1968 durch Volksabstimmung von einer Mehrheit von 63% der Beteiligten angenommen. Nguema vertrat damals den linken Flügel und war Kandidat gegen den damaligen Präsidenten, Bonifacio Ondo Edu, der Präsident des Landes zwischen 1964 und 1968 war. Im Wahlkampf besiegte Nguema Edu und somit wurder der erste Präsident von dem unabhängigen Äquatorialguinea im Oktober 1968. Nguemas Führung Am Anfang schien es zu sein, daß Nguema Freiheit und Demokratie erlauben würde, doch kurz danach verschlechterten sich Verhältnisse mit Spanien und Nguemas Führungsart wurde zunehmend autokratischer. Sein Vorgänger Ede wurde Wegen politischer Kriminilität verhaftet und in 1969 beging er Selbstmord, obwohl es vermutet wird, er wurde im Gefängnis umgebracht. Mehrere von der alten Regime wurden inhaftiert und ggf. hatten sich unter mysteriösen Umständen umgebracht. Verhältnisse mit Spanien wurden noch schlechter, als man entdeckt hatte, das Nguemas Regime hatte keine Devisenreserven. Währenddessen machte Nguema spanischen Geschäftsleuten Vorwürfe und fing ein Pogrom an gegen die schätzungsweise 70.000 Spanier, die damals im Lande wohnten. Dies führte zur Aussetzung des spanischen Botschaftlers und eventuell die Mobiliesierung der spanischen Streitkräfte in der Gegend gegen Nguema. Demzufolge rief Nguema Kriegsrecht in dem Lande aus. Schon im Juli 1970 hatte Äquatorialguinea nur eine politische Partei, und im Mai 1971 wurden viele Rechte aus der neuen Bundesverfassung gestrichen. Im 1972 erklärte sich Nguema zum "Präsidenten auf Lebenslänge". Die Regime von Nguema war extrem brutal, und wesentlich alle Sozialleistungen von der Regierung sind gestrichen worden, die einzigen Ausnahmen, die nicht ausfielen, befaßten sich mit Innenverteidigung und der Geheimpolizei; ein Pogrom von Terror erfolgte. Infolge der Vernachlässigung der Grundversorgungen im Lande, verfielen schnell Straßen und Transport, sowie Wasser-, Stromversorgung und Krankenpflege. Währenddessen leerten Korruption und Ausbeutung der staatlichen Kassen. In 1975 fielen die Schulen der Regime zu Opfer und wurden geschlossen. Nguemas Paranoia wuchs fürbaß, und umfangreiche "Bereinigungen" erfolgten; und eventuell ersetzte er viele Regierungsbeamten durch seine Freunde und Familienmitglieder, Doch noch wichtiger wurde ein Drittel der Bevölkerung nun aus dem Lande vertrieben, in die Verbannung geschickt oder getötet. Die Wirtschaft im Lande war nun völlig vernichtet, und dem Nguema blieb keine Wahl übrig, außer Arbeiter aus Nigerien einzuführen; doch diese Lösung wirkte bloß kurz, denn angesichts der schlechten Verdienste und abscheulichen Verhältnisse im Lande, kam es zu Demonstrationen und Streiks, die Nguema brutal unterdruckte. Nicht überraschender Weise führte das zu einer Verschlechterung der Verhältnisse mit Nigeria, deren Regierung nun versuchte, Equatorialguinea zu übernehmen. In 1976 kehrten die nigerianischen Arbeiter (ungefähr 60.000) zurück und in der Tat verließ Nguemas Ehefrau auch das Land infolgedessen. Zu dieser Zeit war das Land völlig entleert von Ausländern, Gelehrten und ausgebildete Arbeitern und die Wirtschaft sowie das ganze Land waren lahmgelegt. Privatboote wurden zerstört von der Regierung, das Angeln war untersagt, das Wort "Gelehrte" war verboten. Nguema afrikanisierte und änderte seinen Namen auf Masie Nguema Biyogo Ñegue Ndong, und befahl seine Bevölkerung, das gleiche zu tun. Er erschuf einen Personenkult um sich, und viele Leute glaubten, er habe Zauberkräfte. Er nannte sich auch "den Einzigartigen Wunder". Im Jahre 1977 brach Spanien alle diplomatische Beziehungen mit dem Lande ab, und Oppression der Religionen erreichte den Höhepunkt, als die Regierung befahl, alle Kirchen zu schließen. Am 03 August 1979, mit den Lande völlig vernichtet, putschte Teodoro Obiang Nguema Mbasogo, der Neffe von Nguema, gegen ihm und vertrieb ihn von der Macht. Nguema ergriff die Flucht und hauste im Wald, um sich zu retten, doch er wurde bald gefangengenommen und einige Wochen später hingerichtet. Man sollte merken, daß Truppen aus Morocco die Vollstrecker sein mußten, da niemand aus Äquatorialguinea sich daran teilnehmen wollte, wegen seiner angeblichen Zauberkräfte. Er starb am 29 September 1979. Nachwort Nguema vielleicht unter den verruchtesten Diktatoren der Weltgeschichte; unter seiner Führung brach sein ganzes Land buchstäblich zusammen. Als er hingerichtet wurde, blieb nur noch ein Drittel seiner Bevölkerung, und das Land war verwüstet und in einem erbärmlichen Zustand. Nguema wird oft mit Pol Pol verglichen (c.f.) für sein Haltung gegen Intellektuellismus, die auch zur Vernichtung der kambodischen Wirtschaft und Gesellschaft führte. Originalartikel von www.dictatorofthemonth.com Quellen: http://www.nationbynation.com/EquitorialGuinea/history2.html
http://reference.allrefer.com/encyclopedia/N/Nguema-F.html
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