Diktator des Monates:
Januar 2002:![]()
| José
Efraín Ríos Montt
Die Tatsachen Name: José Efraín Ríos Montt |
Biographie
José Efraín Ríos Montt war am 16 Juni 1926 in Huehuetenango, Guatemala geboren. Er war Staatschef von Guatemala zwischen 1982-1983 und seitdem bleibt aktiv als General und in Politik. Sein letztes Regisrungsamt war als Präsident der Kongreß von Guatemala, ein Amt, das er zwischen 1999 und Januar 2004 verwaltet hatte. Montts Militärerfahrung dehnt sich aus über mehrere Jahrzehnte und in 1950 schloß er seine Ausbildung in der School of Americas in Panama ab, die von der amerikanischen Regierung unterstützt war. Im Jahre 1954 beteiligte sich Monnt an dem Militärputsch gegen Jacobo Arbenz Guzmán, der oft als Kommunist bezeichnet wurde, infolge seiner Erlaubnis der Kommunistpartei in Guatemala und seine Nationalization von privaten Bauernhöfen. Im Laufe der nächsten Jahre stieg Montt ständig in Wicktigkeit auf, und in 1970 wurde er Stabschef der Armee von Guatemala in der Regierung von Carlos Manuel Arana Osorio. In 1974 wurde Montt zum Präsidenten von der Bevölkerung gewählt, doch die Wahlergebnisse wurden annuliert und Kjell Eugenio Laugerud García wurde stattdessen Präsident. Aufgrund eines Streits mit Katholikenpriestern, trat Montt aus der Kirche und bekehrte sich zum wiedergebornen Christen; er verbleibt als naher Freund mit Jerry Falwell und Pat Robertson. Montt ist und war immer ganz gegen Kommunismus, und deshalb wurde als freundlich zu amerikanischen Interessen in Zentralamerika geschätzt. Montt, unterstützt von der CIA, führte einen Militärputsch gegen General Ángel Aníbal Guevara am 07 März 1982. Am 23 März wurde Guevara gestürzt und Montt wurde Staatschef von Guatemala am 09 Juni. Montt etabilierte einen Militärtribun mit Generälen Maldonato Schadd and Luis Gordillo; vorübergehend wurden die Bundesverfassung und die Legislatur aufgehoben und eine Kampagne gegen Dissidenten fing an. Laut Berichten wurden Montts Opponenten häufig inhaftiert, entführt, gefoltert und ermordet. Obwohl diese Taktik kaum lobenswert sind, man sollte bedenken, daß die Sandinisten, die die Rebellen in Guatemala unterstützt haben, die gleichen Vorstöße gegen Menschenrechte ausübten. Opposition zu Montt auf dem Lande war sehr stark dank der Unterstützung von den Sandinisten, Kommunisten, die teilweise von Kuba finanziert wurden, und Montt fand sich gezwungen, ständig gegen Aufstände zu kämpfen. Während seiner Amtszeit wird ihm vorgeworfen, er habe einen Pogrom gegen die Mayanindianer geführt, und infolgedessen sind 70,000 Menschen getötet, über 500 Indianerdörfer zerstört und Tausende von Menschen über die mexikanische Grenze geflüchtet. Opponenten werfen Montt vor, er habe die Mayanindianer absichtlich getötet, während seine Unterstützer sagen, dies seien bloß zufällige Kriegsopfer in den jahrzehntenlangen Bürgerkrieg. Im Januar 1983, als Tausch gegen Hubschrauberersatzteile, gründete Montt die Zentralamerikanische Verteidigungsarmee mit Nicaragua und El Salvador, um Militäraktionen gegen die Sandinisten in Nicaragua zu unterstützen. Im Laufe Montts Führung, wurde er immer unpopulärer, teilweise, wegen religiöser Meinungskonflikte mit den Katholikern und teilweise wegen der Einführung eines Mehrwertsteuers, um die Staatskoffer zu finanzieren. Auch gab es viele Streitigkeiten in der militärischen Hierarchie. Am 08 August, wurde Montt blutlos abgesetzt von General Oscar Humberto Mejía Victores. Victores war aber noch extremer als Montt in Bezug auf den Bürgerkrieg auf dem Lande, und wenn Frieden endlich wiederhergestellt wurde in 1996, 200.000 Menschen kamen ums Leben und 1.000.000 waren obdachslos. Montt als General spielte eine große Rolle, den Bürgerkrieg zu beenden, aber der Preis dafür war viele Menschenleben. Seit seiner Absetzung, blieb Montt aktiv in Politik und wollte als Kandidaten auftreten in die Präsidentenwahlkämpfe in 1990 und 1995, aber durch ein Verbot in der Bundesverfassung von Guatemala, daß ein Beteiligter an einem Putsch nicht Präsident werden durfte, durfte er nicht daran teilnehmen. Dieses Verbot wurde später abgeschafft, und in 2003 trat er auf als Kandidaten doch wurde gründlich besiegt. Zwischen 1999 und Januar 2004 verwaltete er das Amt als Präsidenten der Kongreß von Guatemala. Meinungen über Montt sind sehr verschieden, viele sind für seine strenge Handlungsweise, doch seine Gegner hegen einen verbitterten Groll gegen ihn. Bis jetzt bleiben Vorwürfe, daß er Menschenrechte verletzt hat, unbegründet und unwirksam, trotz internationalen Drucks. Am 20 November 2004 heiratete seine Tochter ein Mitglied des US Kongreßes, Jerry Weller. Original geschrieben von www.dictatorofthemonth.com Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Efra%EDn_R%EDos_Montt
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