Diktator
des Monates: Februar 2004:
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Aleksandr
Grigorjewitsch Lukaschenko
Die
Tatsachen Name:
Alexander Lukaschenko Bewertung (hier befinden sich die Erklärungen) Charisma/ Popularität:
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Lebenslauf Aljaksandr Ryhorawitsch Lukaschenka bzw. Alexander Grigorjewitsch Lukaschenko; * 30. August 1954 in Kopys', Belarus) ist Präsident Weißrusslands. Er studierte in Mahiljou an der landwirtschaftlichen Akademie sowie Geschichte an der Pädagogischen Hochschule und arbeitete von 1975 bis 1977 bei den sowjetischen Grenztruppen in Brest als Instrukteur. Danach wurde er als Sekretär der KPdSU Direktor einer Sowchose. Während des Putsches gegen Michail Gorbatschow unterstützte er die Putschisten und gilt nach dem Sturz Slobodan Miloševic's in der westlichen Presse als letzter Diktator Europas. Er bezeichnet sich als "Schüler" des russischen Politikers Jewgeni Primakow. Lukaschenka gibt selbst an, als einziger Abgeordneter des weißrussischen Parlaments, dem Sowjet, gegen die Loslösung Weißrusslands von der Sowjetunion gestimmt zu haben. 1994 wurde er nach einem von den USA und der OSZE als fragwürdig eingestuften und von Korruptionsvorwürfen geprägten Wahlkampf gegen das damalige Staatsoberhaupt, den Parlamentspräsidenten Stanislau Schuschkjewitsch zum ersten Präsidenten des Landes gewählt. Er ging sofort gegen die politisch und ökonomisch nach Westen orientierende Presse vor und prangerte wiederholt die Finanztransfers politischer Organisationen, unter anderem aus Deutschland, an befreundete Organisationen und Medien in Weißrussland an (Friedrich-Ebert-Stiftung). Umgekehrt bezichtigen diese und die OSZE ihn der Menschenrechtsverletzungen und des Vorgehens gegen unliebsame Medien. Als eine der ersten Maßnahmen nach seiner Wahl wurden Symbole, die deutlich an die Sowjetzeit erinnern, als Staatssymbole eingeführt. Lukaschenka wandte sich von Westeuropa ab, stoppte die Privatisierungen und strebt seitdem eine Neuauflage der Sowjetunion unter Einschluss Russlands, der Ukraine und Weißrusslands an. Dazu unterzeichnete er mit Boris Jelzin verschiedene – meistens bisher gegenstandslos gebliebene – Unionsverträge. Lediglich die Verteidigungs- und vorübergehend die Zollunion wurden umgesetzt. Mit Amtsantritt Wladimir Putins kühlte sich zunächst das Klima Russland gegenüber ab und Lukaschenka isolierte sein Land zunehmend auch in diese Richtung. 2001 ließ er sich in einer verfassungswidrigen Abstimmung als Präsident bestätigen, obgleich seine verfassungsmäßige Amtszeit abgelaufen war. Neben dem außenpolitischen Kontakt zu Russland haben für Lukaschenka die Beziehungen zu Nordkorea, Sudan und Libyen (bis 2003 auch zum Irak) Priorität. In der Wirtschaft vertritt Lukaschenka einen Kurs ohne die in anderen osteuropäischen Ländern üblichen Reformen (u.a. führte er einen Mindestlohn ein). Dadurch wirkte sich die Wirtschaftskrise von 1997 kaum auf Weißrussland aus, die wirtschaftliche Lage ist aber generell eher schlecht. Im Oktober 2004 wurde in einer von westlichen Beobachtern als undemokratisch kritisierten Volksabstimmung einer Verfassungsänderung zugestimmt, die Präsident Lukaschenko ab 2006 eine dritte Amtszeit ermöglicht. Politische Gegner werden von Lukaschenka verfolgt, sie werden u.a. wegen "Verleumdung des Präsidenten" zu Haftstrafen verurteilt, kommen unter ungeklärten Umständen ums Leben oder verschwinden. Dieser Artikel stammt von www.wikipedia.de : http://de.wikipedia.org/wiki/Aleksander_Lukaschenko und steht unter der GNU-FDL Lizenz für freie Dokumentation Liste der Autoren unter: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Aljaksandr_Lukaschenka&action=history
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