Diktator
des Monates: Oktober 2003:
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Nikita Sergejewitsch Chruschtschow
Die Fakten Name:
Nikita Sergejewitsch Chruschtschow Bewertung (hier
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Lebenslauf Nikita Sergejewitsch Chruschtschow (russisch
Никита
Сергеевич
Хрущёв; * 17. April
1894 in Kalinowka, Ukraine; † 11. September 1971 in Moskau) war ein
sowjetischer Politiker und Regierungschef. Leben Nikita
Chruschtschow stammte aus einer einfachen ukrainischen Bauernfamilie. Er
absolvierte eine Lehre zum Maschinenschlosser und arbeitet dann im
Bergwerk, in dem schon sein Vater gearbeitet hat. Er schließt sich der
Gewerkschaft der Bergleute an und tritt 1918 in die Kommunistische
Partei, sowie in die Rote Armee ein. Er nimmt als Freiwilliger in der
Roten Armee am Bürgerkrieg teil. Am
Ende des Bürgerkiregs, 1921, fällt seine erste Frau Galina
Chruschtschowa der in Sowjetrußland tobenden Hungersnot zum Opfer. Chruschtschow
macht ab 1922 eine Ausbildung an der Arbeiterfakultät von Jusowka und
Parteiarbeit unter den Studenten. Hier lernt er auch Nina Petrowna
Kuchartschuk kennen, die er 1924 heiratet. Parteikarriere:
1925 ernennt man ihn zum Parteisekretär des Bezirks Petrowo-Marinsk im
Gebiet Stalino (zuvor: Jekaterinodar) in der Ukrainischen SSR. 1925
nimmt er am XIV. Parteitag teil, wo er erstmals persönlich Stalin zu
Gesicht bekommt. Beim nächsten, XV. Parteitag 1927 erlebt er die
Niederlage der Linken Opposition (Trotzki, Sinowjew u.a.). Er macht sich
Stalin-Anhänger bemerkbar. Als solcher wird er in den Parteiapparat der
Ukraine befördert, in die damalige Hauptstadt Charkow, später nach
Kiew. 1929 nutzt er seine letzte Chance zur Weiterbildung und besucht
die Industrieakademie in Moskau, zu der pro Jahr nur wenige hundert
Parteifunktionäre auf Empfehlung zugelassen werden. Auch hier übernimmt
er wirder Parteiarbeit. Außerdem lernt er Stalins Frau Nadeshda
Sergejewna Allilujewa kennen (+1931). Dadurch wird auch Stalin auf ihn
aufmerksam. Nicht
zuletzt durch dessen Wohlwollen wird er 1931 Parteichefs des
Industriebezirks Krasnaja Presnja, einem der wichtigsten Parteibezirke
Moskaus. Sein Aufstieg in Moskau erfolgt schnell. Schon 1932 wird er
Zweiter Sekretär des Stadtparteikomitees, 1933 Chef des Moskauer
Gebietsparteikomitees. 1934
wird er auf dem XVII. Parteitag ins (ZK) der KPdSU gewählt. Ab 1935 ist
er für die Neubauten in Moskau verantwortlich, darunter auch für den
Bau der Moskauer Metro, wofür er seinen ersten Leninorden erhält. 1949
wird er Sekretär des ZK der KPdSU und erhält 1950 das
Landwirtschaftsressort. Nach dem Tod Stalins gelingt es ihm, seinen
Rivalen, den Geheimdienstchef Lawrentij Pawlowitsch Berija auszuschalten.
Am 14. März 1953 wird er Sekretär der KPdSU zusammen mit drei weiteren
Parteimitgliedern, Regierungschef wird Georgi M. Malenkow. Im September
1953 wird er dann zum 1. Sekretär des Zentralkomitees der KPdSU gewählt.
Nach einem Versuch Chruschtschow zu stürzen, werden seine
leninistischen Gegner Wjatscheslaw M. Molotow und Georgi M. Malenkow aus
allen Parteiämtern entlassen. Auf dem XX.Parteitag der KPdSU nimmt
Chruschtschow den selbst vorangetriebenen Personenkult um Stalin zum
Anlass eine grundlegende Wende in Politik und Wirtschaft zu
vollziehen.1958 wird er Regierungschef und vereint damit wieder das höchste
Staats- und Parteiamt in einer Person. Vom
15. bis zum 27. September 1959 besucht Chruschtschow auf Einladung
Eisenhowers als erster sowjetischer Regierungschef die USA. Am 13.
August 1961 riegelt die Volkspolizei der DDR Ost-Berlin gegen
West-Berlin ab und es wird mit dem Bau der Berliner Mauer begonnen. Unter
seiner Führung kam es zur verheerenden Kuba-Krise mit den USA, die zu
einem Dritten Weltkrieg hätte führen können. Wegen seines Kurses
distanzierte sich die Volksrepublik China von der Sowjetunion, was das
sozialistische Weltreich und die Völkerfreundschaft aus den Angeln hob. 1964
wird er von seinem Amt als Staats- und Parteichefs, als Folge der
gescheiterten Wirtschaftspolitik und der gestörten Beziehungen mit
China, enthoben. Sein Nachfolger wird Leonid Iljitsch Breschnew. 1966
verliert er seinen Sitz im ZK der KPdSU und lebt danach in seiner
Datscha bei Moskau. Dort stirbt er am 11. September 1971 an Herzversagen. Dieser Artikel stammt von www.wikipedia.de : http://de.wikipedia.org/wiki/Chruschtschow und steht unter der GNU-FDL Lizenz für freie Dokumentation Liste der Autoren unter: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Nikita_Sergejewitsch_Chruschtschow&action=history
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