Diktator des Monates: Oktober
2001![]()
| Janos
Kadar
Die Tatsachen Name: Janos Kadar |
Biographie
Janos Kadar wurde am 26 Mai 1912 in Fiume in der Österreich-Ungarn
geboren. Als junger Mann, arbeitete er in einer Metalenfabrik in Budapest.
In 1931 wurde er Mitglied der kommunisten Jugendbewegung und wurde wegen
kommunistischer Aktivität verhaftet. Nachdem er freigesprochen worden
war, wurde er Kommunistparteisekretär in Budapest und danach Parteisekretär
der Zentralkommittee in 1943. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er
in der tschechoslowakischen Widerstandsbewegung gegen die Nazis. In 1946 wurde er Vizechef der budapester Polizei
und wurde zum Generalsekretär der unganischen Kommunistpartei. In 1948
wurde er Minister der Inlandsministerium und Chef der Geheimpolizei von
Ungarn. In 1951 wurde er wegen Staatsuntreue verhaftet, da ihm vorgeworfen
wurde, er unterstützte angeblich Tito von Jugoslawien. Der damalige
Staatschef, Matjas Rakosi, verhaftete 100,000, wies 200,000 aus und ließ
2000 hinrichten. Kadar wurde wieder vom Gefängnis in 1953 entlassen. Kadar fing seinen Aufstieg an die Macht wieder an,
und wurde erster Sekretär der Zentralkommittee der Kommunistpartei in
Juli 1956 und erster Sekretär der Sozialistarbeiterpartei im gleichen
Jahr. Rakosi war ein eifriger Stalinist, und die
Wirtschaft war in erbärmlicher Zustand unter seiner Führung, und der
Lebensstandard verschlechterte sich deutlich. Als Stalin in 1953 starb,
wurde Rakosi von den Russen durch Nagy als Premier ersetzt, obwohl in den
folgenden Jahren die zwei um die Macht gestritten haben. Imre Nagy fing an, antikommunistische Veränderungen
zu billigen und einzuführen, und er wurde am 18 April aus dem Amt
getrieben, und Rakosi übernahm die Führung nochmals. Doch als Nikita
Kruschew Stalin in Februar 1956 denunziert hat, war Rakosis Schicksal
gesiegelt, und er wurde wieder aus dem Amt gezogen, und durch seinem
Freunde Erno Gero ersetzt. Die Ungarische Revolution von 1956 Am 23 Oktober 1956 brachen Studentendemonstrationen
in Budapest aus, und bald schlossen sich Soldaten und andere den
Demonstranten an. Bald wurden die Demonstrationen gewaltätig und zerstörerisch
und am 25 Oktober 1956 wurde die Rotarmee gegen sie mobilisiert. Als
unwirksam bezeichnet, wurde Gero nun aus der Macht getrieben und durch
Kadar ersetzt. Doch Nagy setzte seine Angriffe gegen die UdSSR fort und am
01 November verkündete er seine Absicht, Ungarn aus dem Warscheuer Pakt
zu entziehen, während er zwei Tage später eine Koalitionsregierung mir
Kadar kundtat. Die Sowjeten ließen sich das aber nicht gefallen,
und die Rotarmee wurde am 04 November wieder mobilisiert. Doch
Kadar dachte, Nagy hatte es zu weit getrieben, und fing an, Groll gegen
ihn zu hegen; dies führte zu Zwistigkeiten, die Nagys Position als Führer
gefährdeten. Nagy bat demonkratische Länder um Beistand, doch ihm würde
wenig Gehör geschenkt, und hatte nun wenig Chancen aus Erfolg. Am
08 November erklärte Janos Kadar, von den Russen unterstützt, eine neue
Regierung in Ungarn und Nagy versuchte, den Russen zu entrinnen, doch
wurde gefangen und mit anderen von seinem Gefolge hingerichtet. Kadar
jedoch gelang es, das Land wieder unter Kontrolle zu bekommen, doch erst
nachdem 30,000 Menschen in de, Aufstand ums Leben gekommen sind. Er fing
an, seine Opponenten zu säubern, und ungefähr 1200 wurden getöten und
Tausende inhaftiert. In 1962 führte er ein Pogrom gegen die Stalinisten
in Ungarn, und viele kamen ums Leben. Kadar, obwohl er als Staatschef an der Macht bis
1988 blieb, trat in 1958 als Premier zurück, und verwaltete wieder als
Premier in 1965. Wirtschaft und Fortschritt Kadars Führung war voller Kontrasten. Einerseits
war er unpopulär mit vielen wegen seiner pro-sowjetischer Haltung, seine
Rolle in dem Aufstand von 1956 und seine Unterstützung der Invasion von
der Tschechosolwakei von Sowjeten in 1968; doch zugleich obwohl er in der
Öffertlichkeit immer ein Jasager für die Sowjeten war, erlaubte er viele
Reformen innerhalb Ungarn. Kadar erdrosselte Ausgaben für die ungarische
Armee, und verwendete das Geld für Sozialleistungen. Tatsächlich war
Ungarn unter Kadar wahrscheinlich die liberalste, freiste und
dezentrallisrte Wirtschaft des Warscheuer Pakts. Kadar sammelte Ökonomisten
um sich, um einen Plan zu entwerfen, um dem Volke spezifisch zu gefallen
und zufriedenzustellen. Zwischen 1968 und 1972 wurde viele iungarische
Industrien dezentrallisiert unf privatisiert, und in 1972 war mehr als ein
Drittel der BIP privatisiert. Obwohl die Russen immer versuchte, Verfügbarkeit
der Haushaltsgegenstände und des Essens in Knappheiten zu halten,
erlaubte Kadar eine hohe Verfügbarkeit dieser Güter und unterstützte
eine Versteigerung der echten Verdienste. Im Gegensatz zu der
Planwirtschaften von den Russen und den Chinesen, die oft gescheitert und
zu Verhungerung und anderen Knappheiten führten, erlaubte Kadar
Marktpreise und private Bauerhöfe. Demzufolge war Farmproduktion deutlich
gesteigert und ließ die der Warscher Pakt Länder weit zurück. Viel
wurde auch in Leistungsfähigkeit der Industrie und von Energie investiert.
Kadar wurde diese Freiheiten gewährt, da er immer
äußerlich zu den Russen hielt, und man dachte in Rußland, er wäre
ihnen ganz untertan. Doch hinter den Kulissen genossen die ungarischen
Staatsbürger viele Freiheiten in Verkehr und die höchsten
Lebensstandarten in Osteuropa. In der Tat vermied Ungarn das Rampenlicht
der Russen wegen Wirtschaftsangelegenheiten, und er war wahrscheinlich
unbekannt in Rußland, genau wieviel Freiheit im Lande erlaubt wurde. Die Verbesserung der Verhältnisse in Ungarn führten
zu beeindruckenem Wachstum in der Touristenbranche, und das Land wurde
beliebt von Touristen aus den USA und Westeuropa; dadurch verbesserte sich
die Wirtschaft noch mehr. Verhältnisse mit den USA verbesserten sich auch,
und später fand sich Ungarn gezwungen, bessere Verhälnisse mit
westlichen Ländern zu haben, da es viel Eifersucht in den Ostblockländern
gab, wegen des ungarischen Erfolgs. Das gesagt, man sollte immer bedenken, daß Kadar
Opposition nie erlaubte, und ob es schon relative Freiheit in Ungarn gab,
viele Ungaren lebten in Terror vor seiner Geheimpolizei, und Bestrafungen
für Mißetäter waren streng und garantiert. In 1988, mit schwacher Gesundheit trat Kadar zurück
und bezog symbolische Posten in der Regierung. Doch schon im nächsten
Jahr war er unfähig, selbst diese Funktionen zu erfüllen, da er senil
geworden war. Am 06 Juli 1989 starb er. Originalartikel von www.dictatorofthemonth.com geschrieben. Quellen: |