Diktator des Monates: Oktober 2001

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Janos Kadar

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Die Tatsachen

Name: Janos Kadar
Land: Ungarn
Geburtstag: 26 Mai 1912
Gestorben: 06 Juli 1989
Daten seiner Regierung: 1956-1988
Wie er an die Macht gekommen ist: befördert
Gattung: Kommunistdiktatir (?)
Kernwaffen: nein
Größte Leistungen: Pro-Sowjetischer Diktator, der mehr als 30 Jahre in Ungarn regiert hatte, doch erlaubte viele kapitalistische Reformen im Lande. Tausende sind in den 50ern und 60ern hinregichtet worden, unter seiner Führung

Bewertung (hier befinden sich die Erklärungen)  

Charisma/ Popularität: 2,33
Gefahrfaktor (Außenpolitik): 1,67
Unterdrückungsbewertung: 3,5
Anzahl seiner Opfer: 2
Regierungsdauer: 5
Wirtschaftsangelegenheiten: 3,67
Infamiefaktor: 2,83
Staatsmannfaktor: 3,17
Extremismus: 2,5
Progressivität: 3,33
Gesamtbewertung (50 max): 30

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Biographie

Janos Kadar wurde am 26 Mai 1912 in Fiume in der Österreich-Ungarn geboren. Als junger Mann, arbeitete er in einer Metalenfabrik in Budapest. In 1931 wurde er Mitglied der kommunisten Jugendbewegung und wurde wegen kommunistischer Aktivität verhaftet. Nachdem er freigesprochen worden war, wurde er Kommunistparteisekretär in Budapest und danach Parteisekretär der Zentralkommittee in 1943. Während des Zweiten Weltkriegs kämpfte er in der tschechoslowakischen Widerstandsbewegung gegen die Nazis.

In 1946 wurde er Vizechef der budapester Polizei und wurde zum Generalsekretär der unganischen Kommunistpartei. In 1948 wurde er Minister der Inlandsministerium und Chef der Geheimpolizei von Ungarn. In 1951 wurde er wegen Staatsuntreue verhaftet, da ihm vorgeworfen wurde, er unterstützte angeblich Tito von Jugoslawien. Der damalige Staatschef, Matjas Rakosi, verhaftete 100,000, wies 200,000 aus und ließ 2000 hinrichten. Kadar wurde wieder vom Gefängnis in 1953 entlassen.

Kadar fing seinen Aufstieg an die Macht wieder an, und wurde erster Sekretär der Zentralkommittee der Kommunistpartei in Juli 1956 und erster Sekretär der Sozialistarbeiterpartei im gleichen Jahr.

Rakosi war ein eifriger Stalinist, und die Wirtschaft war in erbärmlicher Zustand unter seiner Führung, und der Lebensstandard verschlechterte sich deutlich. Als Stalin in 1953 starb, wurde Rakosi von den Russen durch Nagy als Premier ersetzt, obwohl in den folgenden Jahren die zwei um die Macht gestritten haben.

Imre Nagy fing an, antikommunistische Veränderungen zu billigen und einzuführen, und er wurde am 18 April aus dem Amt getrieben, und Rakosi übernahm die Führung nochmals. Doch als Nikita Kruschew Stalin in Februar 1956 denunziert hat, war Rakosis Schicksal gesiegelt, und er wurde wieder aus dem Amt gezogen, und durch seinem Freunde Erno Gero ersetzt.

Die Ungarische Revolution von 1956

Am 23 Oktober 1956 brachen Studentendemonstrationen in Budapest aus, und bald schlossen sich Soldaten und andere den Demonstranten an. Bald wurden die Demonstrationen gewaltätig und zerstörerisch und am 25 Oktober 1956 wurde die Rotarmee gegen sie mobilisiert. Als unwirksam bezeichnet, wurde Gero nun aus der Macht getrieben und durch Kadar ersetzt. Doch Nagy setzte seine Angriffe gegen die UdSSR fort und am 01 November verkündete er seine Absicht, Ungarn aus dem Warscheuer Pakt zu entziehen, während er zwei Tage später eine Koalitionsregierung mir Kadar kundtat.

Die Sowjeten ließen sich das aber nicht gefallen, und die Rotarmee wurde am 04 November wieder mobilisiert.

Doch Kadar dachte, Nagy hatte es zu weit getrieben, und fing an, Groll gegen ihn zu hegen; dies führte zu Zwistigkeiten, die Nagys Position als Führer gefährdeten. Nagy bat demonkratische Länder um Beistand, doch ihm würde wenig Gehör geschenkt, und hatte nun wenig Chancen aus Erfolg.

Am 08 November erklärte Janos Kadar, von den Russen unterstützt, eine neue Regierung in Ungarn und Nagy versuchte, den Russen zu entrinnen, doch wurde gefangen und mit anderen von seinem Gefolge hingerichtet. Kadar jedoch gelang es, das Land wieder unter Kontrolle zu bekommen, doch erst nachdem 30,000 Menschen in de, Aufstand ums Leben gekommen sind. Er fing an, seine Opponenten zu säubern, und ungefähr 1200 wurden getöten und Tausende inhaftiert. In 1962 führte er ein Pogrom gegen die Stalinisten in Ungarn, und viele kamen ums Leben.

Kadar, obwohl er als Staatschef an der Macht bis 1988 blieb, trat in 1958 als Premier zurück, und verwaltete wieder als Premier in 1965.

Wirtschaft und Fortschritt

Kadars Führung war voller Kontrasten. Einerseits war er unpopulär mit vielen wegen seiner pro-sowjetischer Haltung, seine Rolle in dem Aufstand von 1956 und seine Unterstützung der Invasion von der Tschechosolwakei von Sowjeten in 1968; doch zugleich obwohl er in der Öffertlichkeit immer ein Jasager für die Sowjeten war, erlaubte er viele Reformen innerhalb Ungarn. Kadar erdrosselte Ausgaben für die ungarische Armee, und verwendete das Geld für Sozialleistungen. Tatsächlich war Ungarn unter Kadar wahrscheinlich die liberalste, freiste und dezentrallisrte Wirtschaft des Warscheuer Pakts. Kadar sammelte Ökonomisten um sich, um einen Plan zu entwerfen, um dem Volke spezifisch zu gefallen und zufriedenzustellen.

Zwischen 1968 und 1972 wurde viele iungarische Industrien dezentrallisiert unf privatisiert, und in 1972 war mehr als ein Drittel der BIP privatisiert. Obwohl die Russen immer versuchte, Verfügbarkeit der Haushaltsgegenstände und des Essens in Knappheiten zu halten, erlaubte Kadar eine hohe Verfügbarkeit dieser Güter und unterstützte eine Versteigerung der echten Verdienste. Im Gegensatz zu der Planwirtschaften von den Russen und den Chinesen, die oft gescheitert und zu Verhungerung und anderen Knappheiten führten, erlaubte Kadar Marktpreise und private Bauerhöfe. Demzufolge war Farmproduktion deutlich gesteigert und ließ die der Warscher Pakt Länder weit zurück. Viel wurde auch in Leistungsfähigkeit der Industrie und von Energie investiert.

Kadar wurde diese Freiheiten gewährt, da er immer äußerlich zu den Russen hielt, und man dachte in Rußland, er wäre ihnen ganz untertan. Doch hinter den Kulissen genossen die ungarischen Staatsbürger viele Freiheiten in Verkehr und die höchsten Lebensstandarten in Osteuropa. In der Tat vermied Ungarn das Rampenlicht der Russen wegen Wirtschaftsangelegenheiten, und er war wahrscheinlich unbekannt in Rußland, genau wieviel Freiheit im Lande erlaubt wurde.

Die Verbesserung der Verhältnisse in Ungarn führten zu beeindruckenem Wachstum in der Touristenbranche, und das Land wurde beliebt von Touristen aus den USA und Westeuropa; dadurch verbesserte sich die Wirtschaft noch mehr. Verhältnisse mit den USA verbesserten sich auch, und später fand sich Ungarn gezwungen, bessere Verhälnisse mit westlichen Ländern zu haben, da es viel Eifersucht in den Ostblockländern gab, wegen des ungarischen Erfolgs.

Das gesagt, man sollte immer bedenken, daß Kadar Opposition nie erlaubte, und ob es schon relative Freiheit in Ungarn gab, viele Ungaren lebten in Terror vor seiner Geheimpolizei, und Bestrafungen für Mißetäter waren streng und garantiert.

In 1988, mit schwacher Gesundheit trat Kadar zurück und bezog symbolische Posten in der Regierung. Doch schon im nächsten Jahr war er unfähig, selbst diese Funktionen zu erfüllen, da er senil geworden war. Am 06 Juli 1989 starb er.

Originalartikel von www.dictatorofthemonth.com geschrieben.

Quellen:

http://news.bbc.co.uk/onthisday/hi/dates/stories/november/4/newsid_2739000/2739039.stm http://www.aliciapatterson.org/APF0505/Lipsius/Lipsius.html submit.sccur.uci.edu/r54ew3%5C7874_version2.doc http://en.wikipedia.org/wiki/Janos_Kadar http://reference.allrefer.com/encyclopedia/K/Kadar-Ja.html http://www.seminaire-sherbrooke.qc.ca/hist/hist5/travaux/biog/K/kadar.htm http://www.spartacus.schoolnet.co.uk/COLDkadar.htm