Diktator des Monates: April 2005
| Adolf
Hitler
Die Tatsachen Name: Adolf Hitler |
Biographie
Frühes Leben Adolf Hitler wurde am 20 April in Braunau am Inn geboren; sein Vater, Alois Hitler war ein geringer Zollbeamte und seine Mutter heiß Klara. Sein Vater war ein uneheliches Kind, und hieß ursprünglich Schicklgruber, doch den Namen Hitler nahm er später an, da es der Name seines Adoptivvaters war. Später in Adolf Hitlers Leben plagte ihn diese Tatsache, und seine Widersächer würden ihm oft vorhalten, er wäre kein echter "Hitler", sondern ein "Schicklgruber". Laut Gerüchten war Hitler teilweise jüdisch, weil seine Großmutter Maria Dienstmagd in einem angeblich jüdischen Haus war, und währenddessen schwanger wurde, doch dies wird nun bestritten, da Juden aus der Stadt Graz im fünfzehnten vertrieben worden sind, und erst nach der Schwängerung von Maria Schicklgruber zurückkehrten. Hitler wußte aber nie mit Gewißheit, wer sein Großvater war, und sein ganzes Leben hindurch hatte er versucht, seine Herkunft zu verheimlichen. In seiner Jugend sah Hitler viel Trauer und Sterbefälle seiner Familienangehörigen. Von den sechs Geschwistern von Hitler sind vier gestorben als Kinder, und nur Adolf und seine Schwester Paula überlebten ihre Kindheiten. Sein Vater starb am 03 Januar 1903 und seine von ihm beliebte Mutter starb am 21 Dezember 1907 an Brustkrebs. Der junge "Adi", wie er genannt wurde, zog mit seiner Familie oft um, wegen seines Vaters Berufs, und sie wohnten in Braunau, Passau, Lambach und Leonding bei Linz während seiner Volksschulung; er war zu dieser Zeit ein guter Schüler und als intelligent bezeichnet. Dies änderte sich während seiner Realschulung, und sein erstes Jahr in der Realschule in Linz mußte er wiederholen, wegen schlechten Zensuren. Hitler bezeichnete dies als Lernstreik, da er sich fühlte, er wäre gezwungen, Beamte zu werden, während er hingegen Kunstmaler werden wollte. Er blieb in der Realschule zu Linz bis 1904, und wohnte der Realschule in Steyr von 1904-1905 bei. Seiner Meinung nach war sein Vater ein sehr strenger Tyrant, aber nichts weist darauf hin, daß sein Vater strenger war, als üblich zu dieser Zeit. Hitler hegte stets Groll und empfand Respekt zugleich, seinem Vater gegenüber. Seine Mutter hingegen hatte Hitler verwöhnt, und ihr war er sehr zugetan. Nach 1905 führte Hitler eine bohéme Lebensart, und lebte von einer Halbweisenrente von von Geld von seiner Mutter. In 1907 und 1908 bewarb er sich bei der Wiener Kunstakademie und wurde abgelehnt wegen mangelhafter Fachkenntnisse. Nach dem Tod seiner Mutter schug sich Hitler durch mit seiner Weisenrente für ein paar Jahre, und zog in 1909 nach Wien; er wohnte in Jugendherbergen und Obdachslosenheimem, während sein Geld allmählich ausging. In Wien lernte er die antisemetische Polemik von Jörg Lanz, Georg Ritter von Schönerer und Dr. Karl Lueger kennen, und entwickelte seine starke Meinungen über die Arianrasse. Hier wurde er auch ein eifriger Liebhaber von Opern und Richard Wagner. In 1910 verlor er seine Rente aber zuvor hatte er Geld von einer Tante geerbt, damit er Geld hatte. In 1913 bekam er die Erbe von seinem Vater ausgezahlt und zog nach München. Doch seine Zeit in München war eingeschränkt, da der Ersten Weltkrieg ausbrach im August 1914, da Hitler als Frewilliger in die Armee in die bayerische Reserve-Infanterie-Regiment als Gefreiter eintrat. Der Erste Weltkrieg Während des Ersten Welkriegs wurde Hitler zweimal mit dem Eisernen kreuz ausgezeichnet, einmal zweiter Klasse und einmal erste Klasse; und er wurde zweimal verwundet. Obwohl ein braver Soldat, Hitler war nicht unter seinen Kamaraden beliebt, da er Befehle blindlings ausführte und wegen seiner eifrigen Begeisterung für seinen Dienst. Er wurde in einem Gasangriff geblendet am 13 Oktober 1918 und brachte den Rest des Kriegs in einem Militärkrankenhaus. Es wird jetzt vermutet, daß seine vorübergehende Blindheit vielleicht einer hysterischen Reaktion über die Niederlage Deutschlands beruht. Er wurde als Psychopath von einem Militärarzt eingestuft und wurde unfähig zum Führungsfunktionen; sein damaliger Kompanieführer, stimmte dem zu, und sagte, Hilter sei hysterisch und sollte nicht zum Offizier befördert werden. Politische Anfänge Hitler behauptete später, die Empörung über den verlorenen Krieg und den "Verrat der Novemberverbrecher" habe in ihm den Entschluss reifen lassen, Politiker zu werden. Auch dies darf angezweifelt werden, angesichts der unklaren Haltung zu den Zeitereignissen, die er in den ersten Monaten nach Kriegsende erkennen ließ. Von politischen Ambitionen Hitlers ist unmittelbar nach dem Krieg nichts festzustellen. Er kehrte in die Kaserne seines Regiments nach München zurück und zeigte zunächst nur das Bestreben, nicht entlassen zu werden. Er ließ sich mehrfach zu einem der Vertrauensleute seines Regiments wählen und war damit eine Art Verbindungsmann zur revolutionären Räteregierung des sozialistischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner. In den Wirren nach dessen Ermordung ergriff Hitler weder auf Seiten der Räterepublik Partei noch - wie man angesichts seiner späteren Entwicklung hätte erwarten können - auf Seiten ihrer Gegner, der zumeist "völkisch" und antidemokratisch gesinnten Freikorps. Er scheint sich damals vorsichtig im Hintergrund gehalten zu haben. Ein Foto aus dieser Zeit zeigt Hitler sogar im Trauerzug für den ermordeten Eisner, der Jude gewesen war. Auch dies wird von einigen Historikern als Hinweis darauf gewertet, dass Hitlers politische Anschauungen zu dieser Zeit noch nicht so ausgeprägt gewesen sein können, wie er es sechs Jahre später in "Mein Kampf" darstellen sollte. Nach der blutigen Niederwerfung der Räterepublik ließ Hitler sich von der Münchener Reichswehrverwaltung anwerben, die damals den entscheidenden Machtfaktor in Bayern darstellte. Es gibt Hinweise darauf, dass er sich das Wohlwollen der neuen Machthaber erkaufte, indem er Regimentskameraden verriet, die sich auf Seiten der Räteregierung engagiert hatten. Die entscheidenden Männer der so genannten schwarzen Reichswehr - z.B. der Hauptmann Ernst Röhm - scheinen in dem Gefreiten Hitler bald einen potenziellen Agitator gesehen zu haben, mit dessen Hilfe sich nationalistische Ideen unter Arbeitern verbreiten ließen. Seine Vorgesetzten schickten Hitler zu Schulungen für Propaganda-Redner und beauftragten ihn gleichzeitig damit, politische Parteien und Zirkel zu bespitzeln, die im damaligen München wie Pilze aus dem Boden schossen. Am 12. September 1919 besuchte Hitler erstmals eine Versammlung der von dem Schlosser Anton Drexler gegründeten Deutschen Arbeiterpartei (DAP), die fremdenfeindliche, antisemitische und pseudo-sozialistische Ideen propagierte. Hitler beteiligte sich gleich an den Debatten und fiel durch sein Rednertalent auf. Erstmals hatten er selbst und andere eine gewisse Begabung an ihm entdeckt: Er konnte Zuhörer fesseln und Emotionen wecken. Drexler warb ihn noch am gleichen Tag an, und im Auftrag seiner Vorgesetzten, trat Hitler am 19. Oktober als 55. Mitglied in die DAP ein - nicht als siebentes, wie er später stets behauptete. Seine Mitgliedsnummer 555 rührte daher, dass die DAP mit der Zählung ab 501 begann, um etwas mehr Größe vorzutäuschen. Zu dieser Zeit kam Hitler auch erstmals mit dem antisemitischen Schriftsteller Dietrich Eckart von der Thule-Gesellschaft in Kontakt. Eckart war auf der Suche nach einem Agitator, der Arbeiter und Angehörige der Unterschichten für rechtsradikale Ideen gewinnen sollte. Als einer der ersten sah er in Hitler diesen Mann und förderte ihn seither mit Rat und Tat. 1920 wurde er Herausgeber von Hitlers Parteiblatt "Völkischer Beobachter". Da Hitler mit seinen aufputschenden Reden immer mehr Zuhörer und Mitglieder anlockte, wurde er für die kleine DAP bald unentbehrlich. Zunächst war er dort als "Werbeobmann" tätig und im Frühjahr 1920 an der Ausarbeitung des 25-Punkte-Programms der DAP beteiligt, die sich auf sein Betreiben in "nationalsozialistische" deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannte. Als er am 31. März 1920 schließlich aus der Armee entlassen wurde, konnte er bereits von seinen Honoraren als Redner leben. Als "Bierkelleragitator" war er für die noch wenig beachtete NSDAP unersetzlich. Dies nutzte er aus, als er im Juli 1921 die alte Parteiführung entmachtete und mit einem Ultimatum seine Wahl zum Vorsitzenden der NSDAP erzwang. Hitler war nun eine politische Lokalgröße, die aber außerhalb Bayerns eher Belustigung als Furcht erregte. Putsch und Inhaftierung Bayern wurde seit der Niederschlagung der Räterepublik von dem nationalistisch und monarchistisch gesinnten Generalstaatskommissar Gustav Ritter von Kahr regiert, der keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen die Demokratie und die angebliche "rote Reichsregierung" machte. Hitler und der frühere Generalquartiermeister der Obersten Heeresleitung (OHL) Erich Ludendorff, der inzwischen zu den Sympathisanten der NSDAP gehörte, sahen in Kahr daher einen Verbündeten in ihrem Plan, nach dem Vorbild von Mussolinis ‚Marsch auf Rom‘ vom Oktober 1922 die Regierung in Berlin gewaltsam zu stürzen. Aufgrund der französischen Ruhrbesetzung, der enormen Inflation und heftiger innerer Unruhen in Deutschland glaubte er, auch bei breiten Bevölkerungsschichten Unterstützung zu finden. Am Abend des 8. November 1923 stürmten Hitler und einige Bewaffnete den Münchner Bürgerbräukeller, in dem Kahr eine Rede hielt. Doch nur unter vorgehaltener Waffe ging dieser zum Schein auf Hitlers Angebot ein. Am nächsten Morgen jagte die Polizei den Marsch Hitlers und seiner Anhänger schon an der Feldherrnhalle auseinander. Ludendorff wurde noch am 9. November verhaftet, Hitler einige Tage später. Der Prozess gegen die Putschisten, der am 26. Februar 1924 begann, hätte nach Gesetzeslage mit langen Haftstrafen und zumindest mit der Ausweisung Hitlers enden müssen, der damals noch immer österreichischer Staatsbürger war. Aber wie in der Weimarer Republik üblich, wurden die rechtsextremen Täter mit äußerster Milde behandelt. Der Gerichtspräsident nahm es sogar hin, von Hitler wegen seiner jüdischen Herkunft angegriffen zu werden. Ludendorff redete seine Beteiligung an dem damals so genannten Bierkellerputsch möglichst klein und kam mit einem Freispruch davon. Hitler, der wusste, wie wenig er riskierte, ergriff die Chance, sich selbst als alleinigen Initiator des ganzen Unternehmens darzustellen. Er wurde zu einer äußerst milden Strafe von fünf Jahren Festungshaft verurteilt, aber schon wenige Monate später, am 20. Dezember 1924, wieder frei gelassen. Während seiner Haft in Landsberg am Lech schrieb Hitler mit Hilfe seines Sekretärs Rudolf Hess den ersten Teil seines Buches Mein Kampf. Eine Abrechnung, in dem er offen seine politischen Ziele und die Ideologie des Nationalsozialismus beschrieb. (Ursprünglich hatte das Buch Viereinhalb Jahre des Kampfes gegen Lügen, Dummheit und Feigheit heißen sollen.) Dank der Berichterstattung über den Prozess wurde Hitler nun auch im Norden Deutschlands als der radikalste aller ‚völkischen‘ Politiker bekannt. Seine Stellung in der NSDAP war unumstrittener denn je, und in der völkischen Bewegung gewann seine Stimme erheblich an Gewicht. Hatte er sich bis dahin eher als ‚Trommler‘ der Bewegung gesehen, der den Weg für einen anderen ‚Retter Deutschlands‘ wie etwa Ludendorff frei machen sollte, so sah er sich nun zunehmend selbst in der Rolle des großen Führers. All das nützte ihm jedoch zunächst wenig. Zwar wurde die NSDAP nach einem anfänglichen Verbot wieder zugelassen, aber die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Weimarer Republik stabilisierten sich. Der bis 1929 anhaltende Aufschwung ließ radikalen Parteien in der Wählergunst keine Chance, und Hitler setzte nach dem gescheiterten Putschversuch ganz darauf, die Macht auf legalem Weg zu erringen. Der Weg zur Kanzlerschaft Nach seiner Haftentlassung begann Hitler damit, die NSDAP wieder aufzubauen. Diesmal versuchte er, auf legalem Weg die Macht im Staat zu erlangen. Zu Hilfe kamen ihm Spenden und logistische Hilfen von Junkern, Kaisertreuen, Wirtschaftsführern und Militärs (zum Beispiel aus Freikorps) aus dem Deutschen Reich und auch aus den USA, sowie die Wirtschaftskrise, die die Situation in der politisch wenig gefestigten Weimarer Republik weiter destabilisieren half. Zwischen 1913, als er Österreich ohne polizeiliche Abmeldung in Richtung München verlassen hatte (und 1925 dann auf eigenen Wunsch aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen worden war) und 1932 war Hitler staatenlos. Erst die Anstellung als Regierungsrat beim Braunschweiger Landeskultur- und Vermessungsamt verschaffte ihm Ende Februar 1932 die deutsche Staatsbürgerschaft und somit die formale Voraussetzung zur Kandidatur bei der Reichspräsidentenwahl. Nachdem die NSDAP bei den Reichstagswahlen 1932 stärkste Partei wurde, ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg ihn am 30. Januar 1933 zum Reichskanzler. Die "Kamarilla" um Paul von Hindenburg trieb zur Unterstützung einer nationalistisch ausgerichteten Regierung die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler voran. Unterstützung fand Hitler weiterhin durch die Großindustrie und Banken, die aus Angst vor einem Staatssozialismus die von Hitler beabsichtigte vollständige Ausschaltung der "bolschewistischen Gefahr" begrüßten, sowie durch die ihnen von Hitler in Aussicht gestellten Staatsaufträge durch Aufrüstung. Die Befürwortung seiner Ernennung zum Reichskanzler der nationalkonservativen Kreise um Franz von Papen sicherte sich Adolf Hitler, indem Papen ein Platz im Kabinett unter der Führung Hitlers versprochen wurde. Das Militär hoffte durch den Reichskanzler Hitler auf den nationalen Aufstieg, eine "Beseitigung" des Versailler Vertrags und eine Aufrüstung beziehungsweise Aufstockung der Armee. Nationalkonservative aus Wirtschaft und Politik wollten durch Hitler eine Stabilisierung der Regierung und auch eine Neuorientierung der politischen Kultur in Richtung Monarchie. Der Diktator Nach dem Reichstagsbrand, der den Sozialdemokraten, Kommunisten und Gewerkschaftern untergeschoben wurde, konnte Hitler von Hindenburg den Erlass von Notverordnungen nach Art. 48 der Weimarer Verfassung erreichen, mit denen er in der Lage war, Grundrechte außer Kraft zu setzen. Diese Notverordnungen hatten jedoch nur eine eng begrenzte Gültigkeitsdauer. Zur Durchsetzung des daher an Stelle der Notverordnungen tretenden Gesetzes zu Behebung der Not von Volk und Reich, dem so genannten Ermächtigungsgesetz, musste Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Reichstag erreichen. Hitlertreue Kräfte und Polizeieinheiten schalteten daher einen Teil des Reichstags, nämlich alle 81 KPD-Abgeordneten und einige Abgeordnete der SPD, verfassungswidrig aus. Das Gesetz wurde gegen die Stimmen der verbliebenen Mitglieder der SPD, aber mit Zustimmung der bürgerlichen Parteien verabschiedet, darunter das Zentrum und die Liberalen. Mit dem Inkrafttreten des Ermächtigungsgesetzes begann im Deutschen Reich die nationalsozialistische Diktatur, die Zeit des Nationalsozialismus, anfänglich in der Propaganda auch als "Drittes Reich" bezeichnet. Am 1. Juni 1933 wurde die so genannte "Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft" eingeführt, eine Zwangsabgabe aller Betriebe zugunsten der NSDAP, berechnet nach der Lohn- und Gehaltssumme. Bis 1945 kamen so 700 Millionen Reichsmark an "Spenden" zusammen. Die NSDAP und Hitler wurden hierdurch auf einen Schlag sämtlicher finanzieller Probleme entledigt. Hitler, angestachelt durch die Röhm-Konkurrenten SS-Leiter Heinrich Himmler, Hermann Göring und Reinhard Heydrich, nutze einen angeblichen Putschversuch Ernst Röhms und gab den Befehl zur "Nacht der langen Messer" (30. Juni 1934), der Ermordnung seines Duz-Freundes Röhm. Dabei wurden nicht nur zahlreiche Führer der SA, Generale der Wehrmacht und Personen ermordet, die dem Regime im Weg standen, sondern auch Personen, die Hitler in der Vergangenheit opponiert hatten. So wurde der ehemaligen Reichskanzler und General Kurt von Schleicher zusammen mit seiner Frau in deren Privatwohnung ermordet. Carl Schmitt hat 1934 diese zentral organisierten Gewaltverbrechen nachträglich als "Staatsnotwehr" legitimiert. Hannah Arendt hat die direkt nach 1933 beginnenden Ungeheuerlichkeiten (so genannte wilde Konzentrationslager, illegale Verhaftungen, Gestapo-Keller, Köpenicker Blutwoche) in ihrem Gaus-Interview 1964 nur durch die später noch furchtbareren Geschehnisse überblendet gesehen. Nach dem Tod Hindenburgs am 2. August 1934 ließ Hitler die Reichswehr auf sich vereidigen und nannte sich fortan Führer und Reichskanzler. Im Januar 1938 stürzten der Reichswehrminister von Blomberg und der Oberbefehlshaber des Heeres, Generaloberst Freiherr von Fritsch, über Homosexuellen-Vorwürfe und Intrigen der SS. Hitler löste die Generäle von der Spitze der Wehrmacht ab und übernahm selbst den Oberbefehl über die Wehrmacht. Als Leitungsorgan trat das OKW an die Stelle des Reichwehrministeriums. Aufrüstung und expansive Außenpolitik Wie schon die demokratischen Politiker der Weimarer Republik, so verfolgte auch Hitler außenpolitisch die Revision des Versailler Vertrags. Aber anders als diese war er nicht bereit, dabei nur auf diplomatischem Wege und im Konsens mit den ehemaligen Kriegsgegnern zu handeln, sondern auch einen erneuten militärischen Konflikt in Kauf zu nehmen. Dazu kam es zunächst aber nicht, da die übrigen europäischen Mächte Hitler weit entgegen kamen. Großbritannien etwa schloss mit dem Reich das deutsch-britische Flottenabkommen, und Polen vereinbarte mit ihm 1934 einen Nichtangriffspakt. Schon die Erhöhung des Wehretats im März 1934, die Rheinlandbesetzung 1935 und die Aufrüstung der Reichswehr weit über das in Versailles festgelegte Maß hinaus stellten zwar glatte Brüche des Friedensvertrags von 1919 dar, wurden von den einstigen Siegermächten aber ebenfalls hingenommen. Die bloße Revision von Versailles betrachtete Hitler jedoch nur als Etappenziel. Nach eigenen Aussagen betrachtete er sogar die deutschen Grenzen von 1914 als "unlogisch" und zu eng. Obwohl Hitler in seinen Reden immer wieder seinen Friedenswillen betonte, lief seine ganze Politik von Beginn an auf Krieg hinaus. Nach dem Tod Hindenburgs 1934 teilte er der Generalität mit, sein Ziel sei es, innerhalb von fünf Jahren die Kriegsbereitschaft Deutschlands herzustellen. Das gleiche Ziel verfolgte Hitler mit der Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht 1935 und mit dem 1936 verkündeten Vierjahresplan. Die wirtschaftliche Erholung Deutschlands seit 1933 beruhte wesentlich auf einem durch Kredite finanzierten Programm staatlicher Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, in denen der obligatorische Reichsarbeitsdienst und die verstärkte Aufrüstung eine wesentliche Rolle spielten. Die Entschlossenheit der nationalsozialistischen Außenpolitik zeigte sich bereits im Oktober 1933, als Deutschland Abrüstungsverhandlungen mit England und Frankreich abbrach und aus dem Völkerbund austrat. 1934 unterstützte Hitler einen nationalsozialistischen Putschversuch in Wien, bei dem der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ermordet wurde. Auf der gleichen Linie lag die Unterstützung Francos im Spanischen Bürgerkrieg seit 1936. Der Einsatz der deutschen Legion Condor, die entscheidend zu Francos Sieg beitrug, galt nicht zuletzt der Erprobung der Luftwaffe für einen kommenden Krieg. Am 5. November 1937 weihte Hitler die Generalität in seine weiteren Pläne ein. In dem Protokoll, das der anwesende Oberst Hossbach von der Geheimkonferenz anfertigte, heißt es, "zur Lösung der deutschen Frage könne es nur den Weg der Gewalt geben". Zugleich gab Hitler seinen Entschluss bekannt, bei nächster Gelegenheit gegen die Tschechoslowakei und Österreich loszuschlagen. Noch im Dezember 1937 genehmigte Hitler den "1. Nachtrag zur Weisung für die einheitliche Kriegsvorbereitung für die Wehrmacht vom 24. Juni 1937", in dem diese Offensivpläne konkretisiert wurden. So heißt es u.a.: "Hat Deutschland seine volle Kriegsbereitschaft erreicht, so wird die militärische Voraussetzung geschaffen sein, einen Angriffskrieg gegen die Tschechoslowakei (...) auch dann zu einem siegreichen Ende zu führen, wenn die eine oder andere Großmacht gegen uns eingreift." Mit militärischen Drohungen erreichte Hitler im März 1938 den Anschluss Österreichs als Ostmark an das nunmehr "Großdeutsche Reich". Im Oktober des gleichen Jahres verlangte er die Abtretung des mehrheitlich von Deutschen bewohnten Sudetenlandes von der Tschechoslowakei an Deutschland. Da die Tschechoslowakei mit Frankreich und England verbündet war, drohte schon damals der Ausbruch des Krieges. Auf Vermittlung Mussolinis, der Italien als noch nicht ausreichend gerüstet ansah, kam jedoch in München eine Konferenz mit dem britischen Premier Neville Chamberlain und dem französischen Ministerpräsidenten Edouard Daladier zustande. Beiden erschienen auch ihre Länder noch nicht kriegsbereit, so dass sie in Fortsetzung ihrer bisherigen Appeasementpolitik Hitlers Forderungen im Münchner Abkommen erfüllten und ihr Bündnis mit der Tschechoslowakei preisgaben. Trotz Hitlers Bestandsgarantie für die "Rest-Tschechei", wie er sie nannte, erzwang er im März 1939 - wiederum unter Kriegsdrohung - die Errichtung des so genannten Protektorats Böhmen und Mähren, d.h. eines deutschen Vasallenstaats. Die Slowakei bildete nominell einen unabhängigen Staat, der aber de facto gleichfalls völlig von Deutschland abhängig war. Unmittelbar nach der völligen Zerschlagung der Tschechoslowakei versicherte Hitler in einer Reichstagsrede, die letzten territorialen Forderungen Deutschlands seien damit erfüllt. Gleichwohl sollte er schon wenige Monate später die Angliederung Danzigs an das Reich fordern und in dem geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt vom August 1939 die Aufteilung Polens und des Baltikums zwischen Deutschland und der Sowjetunion festschreiben lassen. Die Forderungen an Polen lösten schließlich den 2. Weltkrieg aus. Auf diesen Krieg war Hitlers Denken und Regierungshandeln seit 1933 fixiert. Alles andere hatte sich dem unterzuordnen. Sein Verhalten während und nach der Sudetenkrise hatten aber in England und Frankreich zu einem Umdenken geführt. Den führenden Staatsmännern beider Länder war nun bewusst, dass Hitler nicht vertragsfähig war und dass ein Eingehen auf seine Forderungen nur weitere Forderungen nach sich zog. Hitler und der Zweite Weltkrieg Neben der Vernichtung der Juden, verfolgte Hitler nur ein einziges weiteres politisches Ziel: die Weltmachtstellung Deutschlands. Dabei ging es ihm nicht nur um die Revision der Ergebnisse des Ersten Weltkriegs, sondern um die Eroberung eines riesigen Kolonialreichs im Osten. Beide Ziele, die er schon in "Mein Kampf" ganz klar benannte, waren ohne Gewalt nicht zu erreichen. Daher arbeitete Hitler seit dem Beginn seines politischen Wirkens konsquent auf den nächsten Krieg hin. Die Stoßrichtung seiner Aggression richtete sich also im Wesentlichen gegen Russland. Dazu kam der scheinbar unüberwindbare Gegensatz zwischen Nationalsozialismus und Bolschewismus. Dieser Gegensatz trug dazu bei, dass viele westliche Politiker Nazi-Deutschland als willkommenes Bollwerk gegen die Sowjetunion betrachteten und Hitler lange gewähren ließen. Als aber die Regierungen in England und Frankreich nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Prag erkannten, dass ein Krieg gegen Hitler-Deutschland unvermeidlich geworden war, bemühten sie sich intensiv um Stalin als natürlichen Verbündeten. Für Hitler wiederum kam es darauf an, einen Zweifrontenkrieg wie 1914 zu vermeiden. Zur allgemeinen Überraschung unterzeichnete sein Außenminister Joachim von Ribbentrop am 23. August 1939 in Moskau einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion, der in einem geheimen Zusatzprotokoll die Aufteilung Osteuropas in eine deutsche und eine sowjetische Interessensphäre vorsah. Mit dem Hitler-Stalin-Pakt verfolgten beide Diktatoren ein gemeinsames Interesse: Zeit zu gewinnen. Stalin musste die während der politischen "Säuberungen" der vergangenen Jahre geschwächte Rote Armee reorganisieren; Hitler konnte nun - von Russland ungehindert - Polen, Frankreich und England angreifen. Die Entfesselung des Krieges Den Abschluss des Hitler-Stalin-Pakts verstanden alle europäischen Mächte als Signal für den umittelbar bevorstehenden Kriegsbeginn. Tatsächlich forderte Hitler von Polen prompt die Abtretung des sogenannten Korridors zwischen Hinterpommern und Ostpreußen sowie die Angliederung der freien Stadt Danzig ans Reich. Ebenso prompt verstärkte die von der Regierung kontrollierte deutsche Presse ihre Berichterstattung über angebliche Gräueltaten und Massaker von Polen an "Volksdeutschen" und fordere ein Einschreiten gegen diese "Provokationen". Der Zweite Weltkrieg Am 01 September, fing die Invasion von Polen an. Trotz tapferen Widerstands wurde die polnische Armee bald zerbrochen von dem deutschen Blitzkrieg. Warschau wurde am 27 September eingenommen und Stalin mobilisierte seine Armee rasch, und fiel gegen Polen vom Osten ein, des Bündnisses mit Hitler im August gemäß. Doch unerwartet von Hitler, erklärten die Allierten den Krieg gegen Hitler bloß zwei Tage nach der Invasion anfing. Dank des großen Erfolgs gegen Polen, zog Hitler viele Batallionen wieder ab, und versetzte sie an die westliche Grenze von Deutschland. Im Frühling 1940 tobte die deutsche Kriegsmachine durch Westeuropa, und Dänemark, Norwegen und Holland wurden schnell besiegt. Das Ende für Frankreich kam auch schnell. Einen Angriff südlich von den Ardennen und gegen die Maginotlinie erwartend, waren die Franzosen völlig auf den heimtückischen und genialen Plan von Hitler und seinen Generälen unvorbereitet, der "Fall Gelb" hieß. Dem Plan gemäß, würden deutschen Truppen der Maginotlinea ausweichen, und statt dessen durch Beligen ziehen, um Frankreich in den Ardenneswald zu überfallen, was die Franzosen als unpassierbar für Panzer gedachten. Am 12 Mai, befanden sich deutsche Panzer schon am Ufer der Maas und die franzosische Regierung mußte die Flucht ergreifen aus Paris, während alle franzosischen Truppen zur Loire verdrängt wurden; so daß ihre Kommunikationen mit Großbritannien wesentlich abgeschnitten waren. Kurz danach fand sich Frankreich gezwungen, zu kapitulieren; dies war der größte Sieg von Hitler und der Höhepunkt seines Beliebtseins. Nun hatte sich Deutschland für die Entwürdigung der Niederlage im Ersten Weltkrieg gerächt, und die Briten wurden vom Kontinent gedrängt. Am 23 Juni 1940 trat Hitler in Paris als Eroberer auf. Nachdem Frankreich aus dem Weg geschafft wurde, richtete Hitler seine Erergie gegen Großbritannien, und Tag und Nacht war das Königreich unaufhörlich gebombt. Hitler und seine Generäle schmiedeten auch Pläne für eine Invasion des Vereinigten Königreichs, Operation Seelöwe. Jedoch hielten die Briten gegen die Deutschen stand, und eine Landung in Großbritannien gesachah nie, da Hitler nun die Sowjeten erledigen wollte. Trotz der Zusammenarbeit von Hitler und Stalin gab es beträchtliche Spannung an der polnischen Grenze. Das Bündnis zwischen Deutschland und der UdSSR war ja wertlos, und würde bei der ersten Gelegenheit storniert, wenn nicht mehr nützlich. Stalin hatte gehofft, Hitlers Armee würde sich ermüden in Westeuropa, und ihm würde frei Bahn gewährt, Europa einzunehmen. Selbst als Frankreich erledigt war, hoffte Stalin auf eine lange und teure Schlacht gegen Engliand, die beide Seiten schwach lassen würde. Das war aber nicht der Fall, aber nach und nach wuchs die Anzahl der deutschen Truppen an der Grenze der UdSSR. Stalin wollte seine Aufkrärungsberichten nicht glauben, und dachte immer noch, er hätte Hitler getäuscht und nicht umgekehrt. In Wirklichkeit war Hitler der erste, anzugreifen. Für Hitler waren die "Bolschiwisten" in der UdSSR ein Erzfeind in der Idiologie, und um Lebensraum dem deutschem Volke zuliebe zu verschaffen, wäre es vonnöten, die Russen zu vertreiben, um die Gegend zu besiedeln. Hitler gedachte, ein schneller Blitzkrieg gegen Rußland wäre genau das richtige, um sie zu vertreiben und Lebensraum zu garantieren; in der Tat war das fast wirklich so. Am 22 Juni 1941 fing die Kampagne an; mehr als eine Million Truppen, abertausende von Panzerm und Flugzeugen und andere Kriegsmaschinen traten über die Grenze. Am Anfang schlugen die Deutschen die Russen gewißermaßen zu Brei, und es kam zu Panik unter russischen Truppen. Kiew, Kharkow, Odessa und Minsk wurden schnell eingenommen innerhalb Monate. Kriegsopfer unter den Rotarmisten waren entsetzlich, und mehr als 3.000.000 Russen hatten sich ergeben. Doch der große Erfolg von Hitler würde bald zum Verhängnis werden. Da die Deutschen immer östlich trieben, übersahen sie Gruppen von Russischen Truppen, die später Probleme verursachen würden; ebenfalls war die Versorgung von den Deutschen, die sich nun tief in Russland befanden, sehr schwierig. In November 1941, als es kalt wurde, mußten die Deutachen gegen einen Feind kämpfen, mit dem die nie gerechnet haben- das Wetter. Der Anlauf von den Deutschen wurde immer langsamer, und die Straßen waren wie Moräste. Langsam schleppten sich die Deutschen vorwärts, und im Dezember 1941 waren sie in der Nähe von Moskau, doch der ungewöhnlich schlechte Winter und die Tapferkeit von den Russen verursachte viele Kasualitäten in der Wehrmacht. Hitler und seine Feldmarschäle hatten nicht damit gerechnet, daß der Krieg gegen Rußland in die Länge ziehen würde, und so viel war auf das Spiel gesetzt, daß die Wehrmacht gar keine Winterunoformen hatten, damit viele erfroren. Technische Fehler unter Fahrzeugen wurde immer zahlreicher und die Deutschen Truppen waren gar nicht auf die Verhältnisse vorbereitet. Die Belagerung der Stadt Leningrad wurde zum Icon des Kampfs zwischen der UdSSR und Deutschland, und die Wehrmacht, und Hitler hat wieder nicht damit gerechnet, daß aus Siberien frische Truppen rechtzeitig ankommen würden, um den Kampf aufzunehmen. Die Siberier griffen mit Eifer an, und trotz Hitlers Befehl, kein Zentimeter aufzugeben, wurde die Wehrmacht gegebenenfalls aus der Gegend verdrängt, mit den Russen stets auf den Fersen. Obwohl Hitler oft kritisiert wird, den Rückzug seiner Truppen aus Leningrad zu verbieten, mag es auch sein, daß diese Haltung ihm eine noch größere Niederlage verschont hatte. Es wird vermutet, daß manchmal Hitler mehr Einsicht über die strategische Lage hatte als seine Generäle zwischen 1940-1943. Obwohl Verluste in Leningrad beträchtlich waren, vielleicht war diese Entscheidung das Beste, das man damals machen konnte. Die Niederlage von Napoleon hing wie ein Albatroß um den Hälsen der Deutschen, und dem Hitler war es wohl bekannt, daß ein strategischer Abzug der Deutschen den Kampfgeist der Armee zerstören konnte, der zu viel mehr Toten führen konnte. Hitler wird auch getadelt, daß er Hunderttausende von Rotarmisten einfach ignoriert hatte, damit der Anlauf auf Moskau schneller wäre, doch im Endeffekt waren die Deutechen im Frühling 1942 wieder kampffähig, teilweise weil sie in Städten gehaust hatten, was unmöglich gewesen wäre, wenn die sich mit dem Überbleibsel der Roten Armee befaßt hätten. Im Frühling 1942 ging es wieder los, und die Russen veranstalteten einen Angriff in der Kharkow Gegend. Nach etwas Erfolg am Anfang für die Russen, ein Gegenangriff von den Deutschen auf den russischen Flanken verursachte wieder viele Kasualitäten von den Russen, mit Tausenden gefangengenommen, und vielen Panzer verloren. "Fall Blau", die deutsche Kampagne gegen die Russen im Frühling 1942, fing an infolge des Mißerfolgs der Russen in Kharkow. Hitler wollte einen neuen Angriff auf Moskau, doch statt dessen war es ein Angriff auf zwei Fronten gegen Stalingrad am Volga und die Ölfelder in den Kaukasus. Nun war es Hitler klar, daß der Krieg gegen Rußland langwierig sein würde doch als die USA den Krieg gegen Deutschland erklärte, wurde die Situationviel schlimer für Deutschland. Die Ölfelder in den Kaukasus wären ein strategischer Sieg für die Deutschen, deren Übernahme von Deutschland zu Ölknappheiten für die Russen in der Volgagegend führen würde. Fall Blau war anfangs erfolgreich für Deutschland, und die Wehrmacht drang tief und schnell in Russland hinein; Rostow und Sevastepol fielen Deutschland zum Opfer und im September war die Sechste Armee von Deutschland im Vorort von Stalingrad. Stalin befahl, nun auf keinen Fall zurückzuweichen und bis zum letzten Manne zu kämpfen. Innerhalb einigen Wochen besetzte die Wehrmacht 90% von der Stadt, aber zu einem extrem hohen Preise. Nach und nach sickerten russische Verstärkerungsbatallionen in die Stadt, um den Verteidigern Ablösung zu gewähren. Trotz ungeheurer Verluste hielten die tapferen Russen in Stalingrad stand, und Hitler wurde jetzt genug von der Schlacht besessen, daß es nicht bemerkt wurde, daß die Russen nun Truppen einrückten an den Deutschen Flanken. Am 19 November 1942 war es soweit. Die Russen, griffen mit allem an,was sie zur Verfügung hatten, und waren wie eine Walze gegen die nun mürben deutschen Truppen. Die sechte Armee wurde umzingelt. Hitlers Generäle waren nicht einverstanden, wie man jetzt handeln sollte, und es blieb die Deutschen wenig übrig. Der russische Schraubstock fing an, die Deutschen zu belagern und obwohl die Deutschen ein paar Tausend Verwundete und andere Truppen zu abziehen vermochten, die ganze Armee von 200.000 wurde abgeschnitten und Hitler litt eine furchtbare Niederlage. Nach drei Monaten im Februar 1943, kapitulierten 90,000 deutsche Truppen. Hitler hatte Paulus verboten, sich zu ergeben, selbst wenn alle Hoffnung verloren war. Jeder in der militärische Führung von Deutschland war teilweise an der Biederlage schuld, doch Hitlers verbitterte Verweigerung, daß die Armee sich aufgab, könnte auch wohl bedeuten, daß er nun seinen Sinn für Realität verloren hat. Jedoch hatte die Aufopferung der sechsten Armee vielleicht eine noch größere Niederlage für die Armee Gruppen Süd verschont. Da die Russen sich an Stalingrad konzentriet haben, dauerte es gut drei Monate, um diese Truppen wieder abzuziehen; während dieser Zeit gelang es der Armee Gruppe Süd, zurück zuziehen, was sie von dem gleichen Verhängnis gerettet hat. Doch die Folgen für Hitler und Deutschland von dieser Niederlage waren entschiedend. Der Kampfgeist von der Wehrmacht an der russischen Fronte war zerbrochen, und die Russen trieben die Wehrmacht nach und nach zurück. Hitler und seine Generäle begingen auch den Todfehler, die westlichen Armeen einfach in Frankreich sitzen zu lassen, da man eine Invasion dort erwartete; doch diese Invasion wurde erst zwei Jahre später geschehen. Noch dazu hatte Rommel nun eine Niederlage in al Alamein gelitten, und es war offentsichtlich, daß Deutschland Stellen in Afrika nicht mehr halten konnte. Im Frühling von 1943 gelang es Generalen Mannstein, die Russen erfolgreich anzugreifen in der Nähe von Kharkow. Doch Hitler beging noch einen Fehler. Hitler wollte wieder noch eine Offensive veranstalten, und Befehle für Operation Zitadel waren von ihm gegeben, gegen den Rat von Mannstein. Mannstein hatte Hitler geraten, Verteidigungsstellen zu halten, denn er wußte, dieser Angriff mußte scheitern. Operation Zitadel war kein volkommenes Versagen für Deutschland, aber Verluste waren wieder ungeheuer, und wenig wurde gewonnen dadurch. Die Sowjeten hingegen, genoßen nun immer mehr Verstärkerungsbatallionen und selbst wenn sie viel verloren, konnten sie ihre Verluste ersetzen. Es war nun offensichtlich, daß Russland allmählich die Oberhand an der östlichen Fronte gewann. Im Winter 1943 bis 1944 hämmerte die Rotarmee unaufhörlich auf die Wehrmacht ein, und die Deutschen wichen immer mehr zurück. Diese Fronte war wesentlich verloren. Im Juni 1944 kam die Invasion in Normandie (D-Day) von den Allierten, und nun war es wirklich aus für Deutschland. Hitlers Verstand zerfiel mit dem Dritten Reich und er gab nun Befehle, die nicht durchfuhrbar waren; Divisionen, die gar nicht existierten wurden ausgerückt, und Hitler glaubte immer mehr an einem Komplott gegen ihn. Dies half dem Kampfgeist der Wehrmacht und der Offizierem und Feldmarschall Rommel versuchte einen Attentat gegen Hitler mit einer Bombe in einem Koffer im Summer von 1944. Hitler kam ungeschoren davon, doch dies befestigte seinen paranoiden Verdacht und Wahn. Er vertraute nun niemanden und erschien nur mit Leibwächtern, die ihm völlig treu waren, egal wie wahnsinnig, die Befehle. Er glaubte auch, daß das deutsche Volk ihm versagt hat. Das Ende von Hitler und dem Reich Es wird angenommen, daß Hitler wahnsinnig wurde und im Laufe der Zeit wurden sein Verstand und sein Körper immer schwächer. Während der Ring der Allierten nach und nach enger um Deutschland wurde, war es nun eindeutig, daß Deutschland den Krieg nie gewinnen könnte, um buchstäblich wurde Deutschland von jeder Seite angegriffen. Deutschland, nun fast völlig wehrlos, stand als Augenzeugen, während die Allierten unaufhörlich die schönsten Städte zertrümmerten, z.B. Dresden am Valentinstag in 1945. Am 19 März 1945 gab Hitler den sogenannten Nerobefehl, in dem die Wehrmacht nun die Infrastruktur des Landes zerstören sollte, während sie zurückzog. Am 22 April 1945 litt Hitler an einem Schwächanfall, und Berlin war nun umzingelt und eindeutig gleich fallen würde. Hitler weigerte sich, Berlin zu verlassen, und nun überlegte lieber, wie er am besten Selbstmord begehen konnte. Am 29 April 1945 heiratete Hitler seine Lebensgefährtin Eva Braun und am nächsten Tag begingen sie Selbstmord und nahmen beide Gift; Hitler erschoß sich auch im Kopfe; beide Leichen wurden umgehend verbrannt. Der Holocaust Obwohl Hitler für seine Geschicklichkeit als Staatsmann und Politiker, sowie seine Wideraufbau der deutschen Wirtschaft nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg und seine Militärtaktik am Anfang des Zweiten Weltkriegs, nie vergessen wird, was noch eingeprägter im Gedächtnis bleibt wird nun der Holocaust genannt. Dies war eins von den umfangreichsten und schändlichsten Vernichtungsprogrammen der Weltgeschichte. Hitler war extrem anti-semitisch, und Juden waren im Dritten Reich furchtbar behandelt; es fing an mit Angiffen auf Läden, sowie Ausbeutung während Ausschreitungen, und kam später zur zwangsmäßigen Umsiedlung in Ghettos und Ausweisung aus dem Lande. Nach Operation Barbarossa in 1941, fingen die Nazis an, die Jews in Konzentrationslagern systematisch zu vernichten. Es hieß die Endlösung der Judenfrage. Auf dem Wannsee Konferenz am 20 Januar 1942, war es abgeschlossen, wo der Holocaust zentral geplant und gebilligt war. Auf dem Konferenz waren, unter anderen, Heinrich Himmler, Adolf Hitler, Reinhard Heydrich und Adolf Eichmann, der später als Vollstrecker des Holocaust bekannt war. Die Anzahl von den ermordeten verbleibt ungewiß, und nur Einschätzungen zum Ausmaß sind zur Verfügung. Zwischen 5,25 und 6 Millionen Juden waren getötet, sowie ungefähr 6 Millionen Nicht-Juden. Außer Juden, waren Polen in großen Zahlen umgebracht (3 Millionen), sowie Russen, Zigeunerm Ungarischen, Zeugen Jehovas, Schwule, usw. Was der Holocaust von anderen Vernichtungsprogramme unterscheidet sind die kalkulierten Methoden, wie die Hinrichtungen ausgeführt wurden. Viele wurden in Gaskammern geschickt, die als Duschen verkleidet waren, und starben an Zyklon B, ein Giftgas aus Bleisäure. Viele wurden auch erschossen oder starben infolge der abscheulichen Verhältnisse in den Lagern, während viele andere grausamen Experimenten ausgesetzt waren; wofür Dr. Josef Mengele besonders bekannt war. Es ist schwierig einzuschätzen, wieviel die deutsche Bevölkerung von dem Holocaust gewußt hatten, während es im vollen Gange war. Ob man schon wußte, daß die Juden damals unterdrückt worden sind, war der Ausmaß damals wahrscheinlich unbekannt. Originalartikel von www.dictatorofthemonth.com, außer den folgenden Teilen, die von http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler sind und unter der GNU-FDL Lizenz für freie Dokumentation stehen:
Politische Anfänge
Liste der Autoren unter: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Adolf_Hitler&action=history Quellen: "Barbarossa" von Adam Clark |