Diktator
des Monates: Juli 2004:
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Francisco Franco Bahamonde
Die Fakten Name:
Francisco Franco Bahamonde Bewertung (hier
befinden sich die Erklärungen) Charisma/ Popularität:
4,11
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Lebenslauf Im Alter von 15 Jahren trat Franco im Jahr 1907 in die
Militärakademie in Toledo ein. Im Jahr 1910 wurde Franco nach
Spanisch-Marokko versetzt um im dortigen Kolonialkrieg eingesetzt zu
werden. Franco beteiligte sich unter anderem an der Niederschlagung
eines Aufstandes der als Rifkabylen bezeichneten im Rifatlas lebenden
Berberstämme. Für sein Leistungen im Marokko-Krieg wurde Franco im
Alter von 23 Jahren von König Alfonso XIII. zum jüngsten Major der
spanischen Armee ernannt. Dies war der Ausgangspunkt einer steilen
Karriere im spanischen Militär. Im Jahr 1922 wurde Franco zum
Kommandeur der spanischen Fremdenlegion ernannt. Ein Jahr später
heiratete er seine Frau Carmen Polo Meléndez Valdés, mit der er eine
Tochter hat. 1926 wurde Franco zum jüngsten General einer europäischen
Armee und nach dem Ende des Krieges in Spanisch-Marokko im Jahr 1927 zum
Leiter der Obersten Militärakademie in Zaragoza ernannt. Mit der Zweiten Republik in Spanien im Jahr 1931 kam die
Schließung der von Franco geleiteten Militärakademie. Franco wird
nacheinander zum Militärgouverneur in La Coruña und auf den Balearen.
In Jahr 1934 schlug er als Kommandeur der Fremdenlegion einen großen
Arbeiteraufstand in Asturien nieder, der sich gegen die neue
rechtskonservative Regierung Spaniens richtete. Infolge seines
kompromisslosen Vorgehens gegen die Aufständischen erhält Franco
Anerkennung in rechten politischen Kreisen. In der Folge wurde Franco
1935 zum Oberbefehlshaber der spanischen Armee in Marokko ernannt. Im Juli 1936 kam es in Marokko zu einer Militärrevolte
nationalistischer Kräfte, die sofort auf das Mutterland übergriff und
zum Spanischen Bürgerkrieg führte. Die Führer des Aufstandes bildeten
eine Junta, die Franco am 1. Oktober 1936 zum Chef der
nationalspanischen Regierung und des von den Aufständischen
kontrollierten Teils des spanischen Staates beriefen und ihn zum
Generalissimus (Generalísimo) ernannten. Im November 1936 wurde seine
Regierung von Deutschland und Italien anerkannt und von diesen sowohl
politisch als auch militärisch unterstützt. Ziel am Anfang seiner Regentschaft war zunächst der
Sieg über die Spanische Republik. Mit dem Ende des Spanischen Bürgerkrieges
am 1. April 1939 etablierte Franco sukzessive seine Machtbasis und ging
gegen seine politischen Gegner mit äußerster Härte vor. Franco bzw.
den Führern der von ihm angeführten nationalen Bewegung werden im
Nachgang zum Spanischen Bürgerkrieg umfangreiche politisch motivierte
Verbrechen vorgeworfen (u.a. Folter und Ermordung von politischen
Gegnern). Das Regime, das Franco ab 1939 aufbaute beruhte auf der
engen Verbindung von traditionell konservativen Vorstellungen mit
faschistischen Prinzipien, letztere wurden v. a. vom politischen Arm,
der Falange, verfochten. Demokratische und regionalistische Tendenzen (v.a.
im Baskenland und Katalonien) wurden unterdrückt. Während des Zweiten
Weltkrieges hat Franco eine neutrale Position Spaniens gegenüber den
Kriegparteien bezogen. Allerdings hegte er zweifelsohne Sympathien für
die Achsenmächte. Die einzige nennenswerte militärische Unterstützung
der Achsenmächte Deutschland und Italien bestand in der, eher
symbolisch bedeutsamen, Bereitstellung der Blauen Division (División
Azul) an der Ostfront. Eine militärische Besetzung Gibraltars, die
Hitler von Franco bei einem Treffen am 23. Oktober 1940 im französischen
Ort Hendaye verlangte und die zum Eintritt Spaniens in den Zweiten
Weltkrieg geführt hätte, lehnte Franco kategorisch ab. Hitler meinte
nach dem Treffen, er ließe sich lieber mehrere Zähne ziehen als noch
einmal mit Franco zu verhandeln. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sah sich Franco
einer insbesondere von den USA und Großbritannien forcierten Isolierung
gegenüber. Diese Situation änderte sich erst mit dem Kalten Krieg, der
vor allem die USA dazu bewog intensivere, auch militärische Kontakte zu
Spanien zu suchen. Initialzündung für den Aufbau von US-Militärbasen
auf spanischen Gebiet war vor allem der Spanien-Besuch von Präsident
Eisenhower im Jahr 1953. In den 1960er Jahren sah sich Franco sowohl mit einer
dynamischen Wirtschaftsentwicklung als auch zunehmenden sozialen und
politischen Spannungen konfrontiert. Dank eines stabilen Rückhalts im
Militär, aber auch in der bedeutenden katholischen Kirche des Landes,
gelang es Franco die Situation politisch unbeschadet zu überstehen. Für
die Nachfolge Francos war bereits 1947 die Wiedereinführung der
Monarchie vorgesehen worden. Franco setzt 1969 fest, dass Juan Carlos de
Borbón, der Enkel Alfons XIII., nach seinem Tod der Regierung als König
vorsitzen solle. Mit dem Tod Francos am 20. November 1975 war die
Restauration der Monarchie in Spanien somit bereits vorgezeichnet. Dieser Artikel stammt von www.wikipedia.de : http://de.wikipedia.org/wiki/Francisco_Franco und steht unter der GNU-FDL Lizenz für freie Dokumentation Liste der Autoren unter: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Francisco_Franco&action=history
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